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13.11.2019

Nein heißt „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – körperliche, psychische oder seelische Gewalt – Zwangsheirat oder Stalking  - bis hin zum Mord, die Formen von Gewalt an Frauen sind vielfältig. Die kriminalstatistische Auswertung des Bundeskriminalamtes zur Partnerschaftsgewalt zeigt das Ausmaß für Deutschland auf. 2017 wurden in Deutschland 147 Frauen durch den Partner oder Ex-Partner getötet. Das bedeutet: alle drei Tage starb eine Frau. Fast tausendmal mehr, nämlich rund 140.000 erlitten Frauen Gewalt durch einen Mann, mit dem sie eine Ehe oder eine Partnerschaft führten oder geführt hatten. Gewalt gegen Frauen ist und bleibt ein Thema, bei dem wir alle hinschauen und aktiv werden müssen. Es gilt Position zu beziehen und deutliche Zeichen zu setzen. Wir, die Gleichstellungsbeauftragten der Westpfalz, haben in unserer gemeinsamen  Kampagne „FrauenStärken“  das Thema“ Gewalt gegen Frauen“ aufgegriffen. Unser Ziel ist es, dass Gewalt gegen Frauen öffentlich wird,  das heißt die „Kultur des Schweigens“ zu brechen,  damit es den betroffenen Frauen leichter fällt, sich zu öffnen und Hilfe zu holen.    Zum internationalen Tag  „ NEIN zu Gewalt an Frauen“ am 25. November 2019 möchten wir nochmals auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ hinweisen. Qualifizierte Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen kostenfrei  zu allen Ausprägungen der Gewalt in 17 verschiedenen Sprachen rund um die Uhr vertraulich zur Seite.   Ihre Gleichstellungsbeauftragten der Westpfalz www.frauenstaerken-westpfalz.de  Gleichstellungsstelle@kv-kus.de

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