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03.03.2022: 30.000 € für die Förderung von Vereinen und Initiativen

2021 mit 3.000 € als Bürgerprojekt unterstützt: Der Film zur jüdischen Geschichte im Oberen Glantal - Filmausschnitt (Foto: LAG Westrich-Glantal e.V.)

Noch bis zum 13. April 2022 können sich Vereine und Initiativen für eine Förderung bei der LEADER-Region Westrich-Glantal bewerben. Mit insgesamt 30.000 € können Projekten aus den Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Landstuhl, Oberes Glantal und Ramstein-Miesenbach unterstützt werden.

Die mittlerweile umgesetzten Projekte aus den letzten Jahren zeigen die Bandbreite der Förderung. So konnte im Oberen Glantal eine Seniorenzeitung bezuschusst werden, in Bruchmühlbach-Miesau wurde ein Repair-Cafe eingerichtet, in Hütschenhausen ein Apothekergarten angelegt und in Landstuhl die Theatergruppe des Burgtheaters unterstützt.

Im vergangenen Jahr war das Museum für jüdische Geschichte in Steinbach am Glan ein geförderter Träger. Die Ehrenamtlichen rund um’s Museum hatten sich vorgenommen, 2021 etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Anlass war das stattfindende Jahr jüdischen Lebens in Deutschland. Das Obere Glantal war Heimat vieler jüdischer Bürgerinnen und Bürger bevor im Dritten Reich der Hass und die Vertreibung stetig zunahm und plötzlich Nachbarn und Freunde unter Repressalien zu leiden hatten. Diese Geschichte wird im Museum in Steinbach aufgearbeitet; seit letztem Jahr gibt es dazu auch einen Film. Vorerst nur auf Deutsch, aber bald auch auf Englisch, werden Nachfahren jüdischer Familien aus dem Glantal interviewt. Neben Zeitzeugenberichten erfährt man auch weitere Hintergründe über die jüdische Gemeinde. Mit 3.000 € LEADER-Förderung konnte die Produktion des Films unterstützt werden, der auf der Website der VG Oberes Glantal und der LAG Westrich-Glantal zu sehen ist.

2022 sind Vereine und Initiativen erneut aufgerufen, sich um Fördermittel zu bewerben. Projekte können bis zu 3.000 € erhalten und müssen von ehrenamtlich Tätigen eingereicht und umgesetzt werden. Ein Projekt darf zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht begonnen worden sein und muss zum 01.10.2022 seinen Abschluss finden. Wer eine Förderung erhält, entscheidet der Vorstand der LEADER-Region anhand von Auswahlkriterien. Weitere Informationen sind unter www.westrich-glantal.de oder direkt beim Regionalmanagement (Rocio Fernandez Suarez, rocio.fernandez-suarez@remove-this.entra.de) erhältlich.


 

02.03.2022: Vorstellung der neuen Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Donnersberger und Lautrer Land

Wie soll es ab 2023 weitergehen?

Am 24. Februar 2022 hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über die neue Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie, kurz LILE, der LAG Donnersberger und Lautrer Land zu informieren. Die LILE stellt das zentrale Instrument dar, um auch zukünftig, ab 2023, regionale Entwicklungsprozesse durch EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm unterstützen zu können.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch eine Begrüßung des Landrats Rainer Guth (Donnersbergkreis), in der er noch einmal betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit der beteiligten Verbandsgemeinden für die Region ist. Darüber hinaus zeigte er sich optimistisch, auch zukünftig großartige Projekte durch LEADER in der Region unterstützen zu können.

Anschließend erhielten die Anwesenden Informationen darüber, wie die neue Entwicklungsstrategie erstellt wurde und welche Themen zukünftig im Fokus stehen werden. Ausgearbeitet wurde die LILE anhand verschiedener Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger sowie Gesprächen mit regionalen Expertinnen und Experten. Diese Erkenntnisse wurden genutzt, um eine Strategie zu erarbeiten, die auf dem Wissen der Menschen vor Ort aufbaut und auf die Region zugeschnitten ist. Unter dem neuen Leitbild: Heimat (er)leben – Zukunft gemeinsam gestalten wurden vier Handlungsfelder herausgearbeitet, denen sich die Region zukünftig annehmen möchte: Gesundheit, Leben im ländlichen Raum, Natur, Umwelt und Klima sowie Tourismus und Kultur. Ziel dieser Entwicklungsschwerpunkte ist unter anderem, die medizinische Versorgung langfristig zu sichern, nachhaltig zu einer Steigerung des Gemeinschaftsgefühls und der Lebensqualität beizutragen, Projekte im Rahmen des Klima- und Umweltschutzes zu fördern und die Region in ihrer touristischen Attraktivität weiter zu stärken. Darüber hinaus sollen verschiedene Informations- und Aktionsangebote geschaffen werden, um Bürgerinnen und Bürgern, Themen wie Gesundheitsvorsorge, regionale Produkte oder Umweltschutz näher zu bringen.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der drei beteiligten Landkreise, der Beitrag von LEADER zu regionalen Entwicklungschancen erörtert. Anschließend sollten die Diskussionspartner in die Zukunft blicken und Wunschprojekte, sowie Wünsche für die kommende Förderperiode äußern. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere das neue Handlungsfeld Gesundheit als entscheidender Mehrwert für die zukünftige Entwicklung wahrgenommen wird. Die Beteiligten wünschen sich außerdem weiterhin innovative Projekte, um die Lebensqualität der Menschen und die Region zu stärken.

Mit der Zuversicht, durch die LILE auch im nächsten Förderzeitraum als LEADER-Region antreten zu können und der Aussicht vorhandene Herausforderungen in zukünftige Stärken umwandeln zu wollen, beendete Landrat Otto Rubly (LK Kusel) die Veranstaltung und bedankte sich bei allen Beteiligten für deren Unterstützung.


 

17.02.2022: Dieses Jahr ist wieder die Förderung von ehrenamtlichen Projekten in der LEADER-Region möglich!

2021 mit 3.000 € als Bürgerprojekt unterstützt: Der „Flowtrail Landstuhl“

Im Jahr 2022 kann die LAG Westrich-Glantal wieder ehrenamtliche Initiativen in der Region unterstützen. Bis zu 3.000 € Förderung können Vereine, Initiativen, gemeinnützige Organisationen oder Privatpersonen für die Umsetzung ihrer Ideen erhalten. Bis zum 13. April 2022 haben Sie Zeit, sich um eine Förderung zu bewerben. Die Bewerber müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Bewerber: Vereine, Initiativen, Stiftungen oder andere ehrenamtlich tätige Zusammenschlüsse ohne feste Organisation können ihre Projektidee einreichen.
  • Das Projekt: Die Idee muss bis zum 01.10.2022 umgesetzt werden. Der Projektträger muss dafür in Vorkasse gehen und erhält die Förderung anschließend von der LEADER-Region bei Vorlage der Rechnungen.
  • Einschränkung: Das Projekt darf vor der Zusage noch nicht beginnen – bereits zuvor gekaufte Gegenstände können nicht rückwirkend gefördert werden und das Projekt muss in einer der vier Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Landstuhl, Ramstein-Miesenbach oder Oberes Glantal umgesetzt werden. Politische Initiativen oder Gemeinden können keinen Antrag stellen.

Was wurde bisher gefördert?

Im Jahr 2021 konnte beispielsweise die Errichtung eines Flowtrails in Landstuhl gefördert werden. Damit wurde ein neues Freizeitangebot vor Ort geschaffen. Der Heimatverein Steinbach am Glan hat mir der Förderung ein hochwertiges Video über das jüdische Leben in Steinbach am Glan gedreht, das auch auf der Website der Verbandsgemeinde Oberes Glantal unter „Tourismus“ zu sehen ist. Die AWO aus Bruchmühlbach-Miesau hat das Bürgercafé „Mach-Bar“ eingerichtet. Dort können Bürger*innen nun eine vielfältige Hilfe erhalten – ob bei der Reparatur defekter Kleingeräte oder beim Ausfüllen von behördlichen Formularen.

Wie können sich Ehrenamtler*innen bewerben?

Grundlage der Bewerbung ist eine kurze Darstellung der Idee. In der sogenannten Projektbeschreibung werden die Inhalte und der Mehrwert für die Region kurz erklärt. Außerdem sollen die Kosten dargestellt werden, damit die Region sieht, wieviel Fördermittel eingesetzt werden sollen. Pro Kostenposition müssen die Bewerber ein Angebot einreichen, um nachzuvollziehen, wie die Kosten ermittelt wurden. Wer die Förderung erhält – darüber entscheidet am 10.05.2022 der Vorstand der LEADER-Region. Insgesamt stehen 30.000,00 € für ehrenamtliche Projekte zur Verfügung. Die Vorlage für die Projektbeschreibung findet sich auf der Website www.westrich-glantal.de unter Downloads oder per Anfrage direkt beim Regionalmanagement (Rocio Fernandez Suarez, rocio.fernandez-suarez@remove-this.entra.de).


 

30.11.2021: 11. LEADER-Projektaufruf am 29. November gestartet!


Am 29. November hat die LAG Westrich-Glantal unter dem Motto „Gemeinsam neue Wege gehen“ den letzten Förderaufruf für diese Förderperiode gestartet.

Bis zum 25. März 2022 können sich Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine auf die insgesamt zur Verfügung stehenden 248.955,06 € (Vorbehaltlich der Zuteilung durch die ELER-VB. Andernfalls werden Mittel in Höhe von 29.723,44 € aufgerufen ) bewerben. Die Fördersätze betragen dabei je nach Rechtsform des Trägers, dem Innovationsgehalt und regionalen Nutzen des geplanten Projekts zwischen 30 und 75 Prozent. Mit LEADER kann grundsätzlich alles gefördert werden – wichtig ist, dass das Vorhaben einem der drei Handlungsfelder „Nachhaltiges Wirtschaften vor Ort“, „Leben in zukunftsfähigen Gemeinden“ und „Naturnahe Erholung aktiv gestalten“ zugeordnet werden kann. Bis zum 25. März 2022 haben Sie Zeit sich für eine Förderung zu bewerben!

Mit LEADER konnten bereits in der Region Westrich-Glantal zahlreichen Projekte umgesetzt werden. Der Familienwanderweg „Käfe-Safari“ in der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Damit hat die VG ein Qualitätswanderweg geschaffen, der generationenübergreifend genutzt werden kann. Der Weg kann sowohl von Familien mit kleinen Kindern bzw. mit Kinderwägen als auch von Senioren genutzt werden! Der Hirschkäfer ist das Maskottchen des Wanderweges und begleitet den Wanderer bei seinem Weg durch die Natur. Gleichzeitig zeigt und erklärt er die Besonderheit des Waldes. Dadurch werden die Besucher auf verschiedene Themen hingewiesen und für den Artenschutz sensibilisiert. Dank LEADER konnte der Weg beschildert, mit Erlebnisstationen versehen und zertifiziert werden.

Die geltenden Projektauswahlkriterien sowie den für die Einreichungsfrist wichtigen Projektsteckbrief finden Sie auch unter www.westrich-glantal.de. Bei Fragen steht Ihnen das Regionalmanagement der LAG Westrich-Glantal gerne zur Verfügung, bitte wenden Sie sich an Frau Anne-Marie Kilpert (anne-marie.kilpert@remove-this.entra.de).

5.11.2021: Erfolgreiche Abschlussveranstaltung zur neuen Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Westrich-Glantal – Was ist ab 2023 geplant?

 

Am Donnerstagabend (4.11.2021) hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich auf Einladung der LAG Westrich-Glantal, über die neue Entwicklungsstrategie der gleichnamigen LEADER-Region digital zu informieren. Die vorgestellte Strategie stellt die Basis dar, um auch in der nächsten Förderperiode, ab dem Jahr 2023, weiterhin LEADER-Region zu bleiben und im Rahmen des LEADER-Programms EU-Fördermittel zu erhalten.

Während der Begrüßung der beiden Landräte Ralf Leßmeister (Kreis Kaiserslautern) und Otto Rubly (Kreis Kusel), wurden die Chancen und Ziele, welche mit der LEADER-Förderung verfolgt werden, noch einmal zusammengefasst. „Durch LEADER können wir innovative Projekte in unserer Region umsetzen und haben die Möglichkeit die EU für Bürgerinnen und Bürger in ihrer Alltagswelt greifbar zu machen. Wichtig ist auch, dass LEADER die Menschen und das Wissen vor Ort miteinbezieht, da so Projekte angestoßen werden, die regional Rückhalt erfahren.“ versicherte Otto Rubly.

Anschließend erhielten die Anwesenden Informationen darüber, wie die neue Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) entwickelt wurde und welche Themen in Zukunft im Fokus stehen. Diese Themenbereiche setzten den Rahmen für Projekte, die sich ab 2023 um eine LEADER-Förderung bewerben möchten. Die vier vorgestellten Handlungsfelder lauten: Gemeinden zukunftsfähig ausrichten, Wirtschaft aktiv weiterentwickeln, Erleben aktiv gestalten, Natur- und Kulturlandschaft langfristig sichern. Ziel dieser Schwerpunkte ist es unter anderem, nachhaltig zu einer Stärkung des Ehrenamts und der Vereine beizutragen, regionale Produkte stärker zu bewerben, die Region für Naherholer und Touristen noch attraktiver zu gestalten und den Umweltschutz auszubauen. Beispiele für die Umsetzung dieser Ziele sind digitale Formate zur Organisation von Vereinsarbeit, das Aufstellen von Regiomaten oder die Aufwertung des Rad- und Wanderwegenetzes.

Um die Region und ihre Strategie nach außen zu präsentieren und die Handlungsfelder unter einem Slogan zusammenzuführen, wurden von den Teilnehmenden Anregungen und Ideen für das neue Leitbild der LILE eingeholt. Stichworte seitens des Publikums waren: Natur, Dorfgemeinschaft, Ehrenamt oder auch Gastfreundlichkeit.

Ralf Leßmeister bewertete die neue Entwicklungsstrategie mit den Worten: „Wir sind davon überzeugt, die richtigen Weichen für eine neue Förderperiode gesetzt zu haben und bedanken uns für die rege Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Region. Diese wertvollen Impulse und Ideen fließen nun in unsere Bewerbung mit ein, damit es uns über die LAG Westrich-Glantal auch in Zukunft gelingt, allen Akteuren in unserer Region eine Förder-Plattform zu bieten, um unseren ländlichen Raum weiter voranzubringen.“


 

11.10.2021: Ihre Meinung ist gefragt!  

 

Welche Ideen und Vorstellungen haben Sie für unsere Region „Donnersberger und Lautrer Land“?

Wie würden Sie unsere Region mit nur drei Schlagworten beschreiben? Welche herausragenden Stärken sprechen Sie unserer Region zu und welche Themen sind aus Ihrer Sicht für die Region von besonderer Bedeutung? Auf diese Fragen und weitere möchte die Lokale Aktionsgruppe Donnersberger und Lautrer Land im Rahmen einer Befragung, welche online den Bürgerinnen und Bürgern bis voraussichtlich 29. Oktober zur Verfügung steht, Antworten sammeln.

Die LAG Donnersberger und Lautrer Land lässt über das Jahr 2021 hinweg eine neue Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) erstellen, mit der sie sich erneut bewerben wird, um die erfolgreiche Arbeit in der Regionalentwicklung auch im Förderzeitraum 2023 bis 2027 fortzusetzen. Der Prozess basiert auf einer breiten Beteiligung. Ein Baustein der Beteiligung umfasst diesen Fragebogen mit dem Ziel, die Stimmung zu LEADER in der Region und Ideen zur neuen LILE einzuholen sowie eine breite Beteiligung zu gewährleisten.

Machen Sie mit und unterstützen Sie die LAG dabei, Chancen und Bedarfe sowie gewünschte Entwicklungstrends zu erfassen und in die Strategiephase einzubinden. Die LAG freut sich über eine rege Beteiligung. Einfach den QR-Code scannen und schon geht es los (oder über den Link https://www.surveymonkey.de/r/buergerbefragungDLL)! Die Befragung wird ungefähr zehn Minuten in Anspruch nehmen und erfordert keine Vorkenntnisse zu LEADER. Die gewonnenen Erkenntnisse werden voraussichtlich im Januar 2022 öffentlich vorgestellt, der Termin wird noch bekannt gegeben.

Allgemeine Informationen und Aktuelles zum Prozess der LILE-Erstellung finden Sie auf der Webseite zur Erstellung der LILE unter: LEADER Donnersberger Lautrer Land – Entraportal.

 

 

 

LEADER: Viele weitere Ideen zum Auftakt – Nun sind die Bürger gefragt

 

Das war ein guter und gleichzeitig hoffnungsvoller Start: Das Donnersberger und Lauterer Land möchte auch in der Zukunft eine gemeinsame LEADER-Region bilden – verstärkt um die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein aus dem Landkreis Kusel.

Bei einer sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung im Winnweilerer Festhaus wurden Förderthemen diskutiert und Ideen entwickelt. Weitere sollen nun von den Bürgern kommen, die dafür einen Online-Fragebogen ausfüllen können. „Wir sollten uns möglichst offen aufstellen“, sagte der Donnersberger Landrat Rainer Guth. Denn schließlich gehe es darum, auch in Zukunft mit Hilfe europäischer Fördergelder spannende Projekte in der Region umsetzen zu können.

Auch für den Zeitraum von 2023 bis 2027 will das Donnersberger und Lauterer Land wieder eine LEADER-Region sein. Dafür muss jedoch zunächst eine Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) erstellt werden. Hierbei handelt es sich um ein Strategiepapier, das als Be-werbungsgrundlage für die kommende Förderperiode einzureichen ist.

Nach Expertenworkshops fand nun am Dienstagabend im Winnweilerer Festhaus eine Auftaktveranstaltung statt, zu der zahlreiche Vertreter der Kreise und Verbandsgemeinden, von Institutionen, Ehrenamtler und auch interessierte Bürger gekommen waren.

Der Donnersberger Landrat Rainer Guth, gleichzeitig Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Donnersberger und Lautrer Land“, zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch. „Ich war mir nicht sicher, wie präsent das Thema bei den Bürgern ist. Ich glaube, dass wir uns auf einen guten Weg nach einer guten Vergangenheit machen können“, sagte der Vorsitzende.

Guth konnte neben seinem Amtskollegen Ralf Leßmeister, Landrat des Landkreises Kaiserslautern und stellvertretender Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe, auch den Kuseler Landrat Otto Rubly begrüßen. 

Aus gutem Grund: Die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein, unter anderem durch ihren Bürgermeister Andreas Müller vertreten, ist neues Mitglied der Gruppe. Dieser gehört die Verbandsgemeinde Weilerbach nicht mehr an. „Ich freue mich, dass wir mit Kusel den dritten Landkreis erreicht haben“, sagte der Donnersberger Landrat.

Acht Verbandsgemeinden aus drei Landkreisen gehören der Lokalen Aktionsgruppe an, 132.043 Einwohner leben in deren Verbreitungsgebiet, wie Isabelle Schmidtholz von der entra Regionalentwicklung GmbH berichtete. Neben allen Verbandsgemeinden des Donnersbergkreises und der VG Lauterecken-Wolfstein sind dies aus dem Landkreis Kaiserslautern die Verbandsgemeinden Enkenbach-Alsenborn sowie Otterbach-Otterberg. Zahlreiche Bürgermeister oder Beigeordnete dieser Verbandsgemeinden waren ebenfalls bei der Auftaktveranstaltung dabei. Dort gab es auch einen Einblick in abgeschlossene und laufende Projekte der aktuellen Förderperiode.

Bei LEADER handelt es sich um ein europäisches Förderprogramm, das einen methodischen Ansatz der Regionalentwicklung verfolgt. Lokale Akteure erhalten die Möglichkeit, ihre Region durch eine aktive Beteiligung mitzugestalten. Dies beginnt bereits bei der gemeinsamen Erar-beitung einer Strategie und endet mit der Umsetzung ausgewählter Projekte. So soll das Potenzial einer Region besser für deren Entwicklung genutzt werden.

In einem Video gab es so beispielsweise einen beeindruckenden Einblick in das umgesetzte Projekt „Time Travel – Mitten im Damals“. Hier erleben die Teilnehmer auf einem mit Pferden gezogenen Planwagen eine einzigartige Fahrt durch Otterberg, die Tradition und Moderne verbindet. Mit einer mobilen Virtual-Reality-Brille tauchen sie in längst vergangene Zeiten: von der Klostergründung 1284 bis zur Wallonenstadt 1615, wie Harald Westrich, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, berichtet.

Steffen Antweiler, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Göllheim, stellte das Projekt Dorfentwicklung im Ortskern vor, eine interkommunale Zusammenarbeit mit der VG Otterbach-Otterberg, bei der es darum geht, die charakteristischen Dorfkerne zu erhalten und neu zu beleben.

Anne-Marie Kilpert von der entra Regionalentwicklung berichtete für die Technische Universität Kaiserslautern über das Projekt „T-Lab Diemerstein“, ein von Studenten entwickelter Campus für innovativen Holzbau. Judith Schappert, die Büroleiterin der Kreisverwaltung Donnersbergkreis, stellte zudem eine Cross-Media-Marketing-Kampagne für Pflege- und Gesundheitsberufe vor.

Dann waren die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung selbst gefragt. In Expertengesprächen und -workshops wurde sich bereits Gedanken zu den Themenbereichen „Tourismus und Kultur“, „Natur, Umwelt, Klima“, „Leben im ländlichen Raum“ und „Gesundheit“ gemacht.

In Workshops entstanden in Winnweiler hierzu zahlreiche weitere Ideen und Ansätze. „Da war richtig viel Engagement drin“, freute sich der Kaiserslauterer Landrat Ralf Leßmeister, der zudem dem Team von entra für die Organisation der Auftaktveranstaltung dankte.

In dem Strategieprozess sollen nun noch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden. Dafür wurde ein Online-Fragebogen entwickelt. Ziel der Umfrage ist es, weitere Impulse, Stärken und Schwächen sowie Projektideen von Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, die in der Region leben. Schließlich wird auf die Ergebnisse aufbauend eine neue Entwicklungsstrategie geschrieben, die als Fördergrundlage für die kommende Förderperiode dient.

Info Der Fragebogen ist unter https://entraportal.de/leader-donnersberger-lautrer-land/  zu finden.


Lokale Aktionsgruppe & Regionalmanagement
Die Lokale Aktionsgruppe „Donnersberger und Lautrer Land" ist ein eingetragener Verein. Bei der Zusammenstellung der Mitglieder und Mitgliedsinstitutionen der LAG wurde darauf geachtet, besonders solche Personen als Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen einzubinden, die bereits aktiv in regionale Prozesse oder Projekte eingebunden sind. Organisiert ist die Lokale Aktions-gruppe als Verein. Sie setzt sich aus mehr als 40 Institutionen zusammen, welche jeweils ein Stimmrecht haben. Weitere aktive Personen und Institutionen werden themen- und projektbezogen mit eingebunden. Ein Regionalmanagement, das beim Unternehmen entra Regionalentwicklung GmbH aus Winnweiler sowie bei der Kreisverwaltung Donnersbergkreis liegt, führt die Geschäfte der LAG und betreut die Projektentwicklung und -umsetzung. Neben dem laufenden Projektmanagement liegt die Vor- und Nachbereitung aller Sitzungen, Workshops und Treffen der LAG und ihrer Gremien in seinem Aufgabenbereich. Das Regionalmanagement hält Kontakt zu Kooperationspartnern und transnationalen Partnerregionen und betreibt die Öffentlichkeitsarbeit für die LAG. Zudem erstellt das Regionalmanagement die jährlichen Haushaltspläne in Abstimmung mit den Landkreisen


 

Förderung von ehrenamtlichen Projekten in der LEADER-Region möglich

Vereine, Initiativen, gemeinnützige Organisationen oder Privatpersonen haben jetzt wieder die Chance auf einen Zuschuss von bis zu 3.000 € für die Umsetzung ihrer Ideen!

Dazu lädt die LEADER-Region Westrich-Glantal alle ehrenamtlich Tätigen der Region ein, sich bis zum 1. Oktober 2021 bei ihr zu bewerben.

Diese Voraussetzungen müssen Bewerber erfüllen:

  • Die Bewerber: Vereine, Initiativen, Stiftungen oder andere ehrenamtlich tätige Zusammenschlüsse ohne feste Organisation können ihre Projektidee einreichen.
  • Das Projekt: Die Idee muss zwischen dem 20.10.2021 und dem 31.03.2022 umgesetzt werden, der Projektträger geht dafür in Vorleistung und erhält die Förderung anschließend von der LEADER-Region bei Vorlage der Rechnungen.
  • Einschränkung: Das Projekt darf noch nicht begonnen worden sein – bereits gekaufte Gegenstände können nicht rückwirkend gefördert werden und das Projekt muss in einer der vier Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Landstuhl, Ramstein-Miesenbach oder Oberes Glantal umgesetzt werden. Politische Initiativen oder Gemeinden können keinen Antrag stellen.

Was wurde bisher gefördert?
Seit 2016 wurde beispielsweise der Imkerverein Bruchmühlbach bei der Errichtung seines Bienenlehrpfads gefördert. Auch der Kultur- und Heimatverein Sand konnte bei der Anschaffung eines Hygienemobils, also eine mobilen Spüleinheit für Vereinsfeste, unterstützt werden. Das Heimatmuseum Altenkirchen wurde bei der Überarbeitung seiner Ausstellung mit einem Zuschuss für die neuen Präsentationsbildschirme unterstützt und der Theaterverein Spieltrieb aus Waldmohr erhielt einen Zuschuss zur Aufführung eines Musicals mit Schülern.

Wie können sich Ehrenamtler bewerben?
Grundlage der Bewerbung ist eine kurze Darstellung der Idee. In der sogenannten Projektbeschreibung werden die Inhalte und der Mehrwert für die Region kurz erklärt. Außerdem sollen die Kosten dargestellt werden, damit die Region sieht, wofür die Fördermittel eingesetzt werden sollen. Pro Kostenposition müssen die Bewerber ein Angebot einreichen, um nachzuvollziehen, wie die Kosten ermittelt wurden.

Wer die Förderung erhält – darüber entscheidet am 19.10.2021 der Vorstand der LEADER-Region. Insgesamt können 10.762,21 € vergeben werden. Die Vorlage für die Projektbeschreibung findet sich auf der Website www.westrich-glantal.de und Downloads oder per Anfrage direkt beim Regionalmanagement (Anne-Marie Kilpert, anne-marie.kilpert@remove-this.entra.de).


 

LEADER-Bewerbung macht Fortschritte

 

Jugendliche als Experten für ihre Region gefragt

Das Kneippbecken und die Grillplätze am Seewoog in Miesenbach, das Begehbare Geschichtsbuch in der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, die Käfer-Safari in Bruchmühlbach-Miesau, die Initiative „Quirnbach in Takt“ oder das keltische Wagengrab in Weilerbach – viele kennen diese Highlights in unserer Region. Aber nicht alle wissen, dass hier Fördermittel der EU geflossen sind. Seit 2014 ist die LEADER-Region Westrich-Glantal dabei, Fördermittel der EU und des Landes Rheinland-Pfalz in gute Ideen in der Region zu investieren. Damit das auch so bleibt, wird gerade die Bewerbung für die erneute Aufnahme ins Förderprogramm LEADER zusammengestellt.

Dafür hat sich die bereits bestehende LEADER-Region Westrich-Glantal etwas erweitert. Ab 2023 sollen mit der Anerkennung als neues Fördergebiet auch die Verbandsgemeinden Kusel-Altenglan und Weilerbach dazukommen. Während die Weilerbacher Gemeinden bereits in der Nachbarregion Donnersberger und Lautrer Land aktiv waren, steigt die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan nach einer Pause erneut ins LEADER-Programm ein.

Nach der Auftaktveranstaltung am 24. Juni konnten Bürgerinnen und Bürger der Region ihre Ideen und Meinungen in einer Online-Befragung einbringen. Mehr als 190 Personen nahmen an der Umfrage teil. Aus ihrer Sicht sollte LEADER in Zukunft dazu beitragen, die Digitalisierung voranzutreiben, Einrichtungen zur Daseinsvorsorge zu unterstützen und die touristische Infrastruktur weiterzuentwickeln. Mit diesen Ergebnissen an der Hand werden zurzeit auch Experten für die Region interviewt. Zu Wort kommen z.B. der Bauern- und Winzerverband, Vereinsvorsitzende, Unternehmer und Wirtschaftsförderer, die ihre Einschätzungen zur Region weitergeben. Nach den Sommerferien wurde zusätzlich eine Jugendbefragung gestartet. In Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendeinrichtungen, werden junge Mitbürgerinnen und Mitbürger nach ihrer Meinung gefragt. Die Teilnahme an der Online-Umfrage soll bis Ende September möglich sein. Alle Ergebnisse fließen anschließend gebündelt in die regionale Strategie, die dem Wirtschaftsministerium in Mainz vorgelegt wird.

Die fertige Strategie wird der Öffentlichkeit am 4. November 2021 vorgestellt. An diesem Termin sollen auch Ideen für das Motto der Region gesammelt werden. Alle Informationen zur Bewerbung als LEADER-Region finden sich auf der Website www.entraportal.de/leader-westrich-glantal .
 


 

28.06.2021: Digitaler Startschuss für neue Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Westrich-Glantal 2.0 ist gefallen – nun werden die Bürger befragt

 

Mehr als 70 Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Westrich-Glantal am Donnerstagabend (24. Juni 2021) gefolgt und haben sich zur Auftaktveranstaltung für die neue Entwicklungsstrategie für die LEADER-Region Westrich-Glantal 2.0 eingeloggt. Die Strategie ist die Basis, um auch ab 2023 wieder auf Fördermittel aus dem europäischen Förderprogramm LEADER zugreifen zu können. Zuvor müssen sich die Kandidaten jedoch beim rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau bewerben, um als Förderregion anerkannt zu werden. Eine Grundvoraussetzung ist, dass auch Bürgerinnen und Bürger die Strategie mitgestalten und ihre Ideen einbringen konnten.

Welche Bedeutung die LEADER-Förderung für die Region hat und welche Möglichkeiten man sich auch zukünftig davon erhofft, wurde von den beiden Landräten Ralf Leßmeister (Kreis Kaiserslautern) und Otto Rubly (Kreis Kusel) in der Begrüßung zur Veranstaltung noch einmal betont. „LEADER bringt die EU ganz nah zu uns. Wir sind froh, diese Fördermöglichkeit nutzen zu können und in gute Projekte vor unserer Haustür zu investieren.“ fasst Landrat Leßmeister zusammen. Anschließend erhielten die Teilnehmer Informationen, wie die neue Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) erstellt wird. Die zwei vorgestellten LEADER-Projekte zeigten dann die Vielfältigkeit des Förderprogramms auf: Herr Lutz, Geschäftsinhaber von der Reismühle Kaffeerösterei, wurde beim Ausbau seines Unternehmens unterstützt. Bürgermeister Hechler aus Ramstein-Miesenbach berichtete begeistert, wie dank EU-Mitteln das Naherholungsgebiet Seewoog weiterentwickelt und barrierefrei gestaltet werden konnte. In Kleingruppen konnten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend zu verschiedenen Entwicklungsschwerpunkten der Region, wie zum Beispiel „Leben in zukunftsfähigen Gemeinden“, austauschen. Am Ende der zweistündigen Veranstaltung zeigte sich das Publikum davon überzeugt, dass auch über digitale Formate eine aktive Beteiligung der lokalen Bevölkerung möglich ist. Der Vereinsvorsitzende und Gastgeber Roland Palm schloss mit den Worten „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Ihren Ideen wieder als LEADER-Region ausgewählt werden und weiter zusammenwachsen können.“

All diejenigen, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, haben im Nachgang trotzdem die Möglichkeit, ihre Ideen für die Entwicklung der Region einzubringen. Ab sofort steht dazu unter folgender Internetadresse ein Online-Fragebogen bereit: https://entraportal.de/leader-westrich-glantal/ . Auf der Website finden sich auch fortwährend Informationen über den Erstellungsprozess der LILE.


 

10.06.2021: Auftaktveranstaltung für neue LEADER-Entwicklungsstrategie – Bürgerinnen und Bürger der Region gefragt

Das neue Logo der LAG Westrich-Glantal 2.0 .
Die neue Gebietskulisse der LAG Westrich-Glantal 2.0 (Quelle: LVermGeoRP)

Am 24. Juni findet von 18 bis 20 Uhr die digitale Auftaktveranstaltung zur Erstellung der neuen Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (LILE) für die LEADER-Region Westrich-Glantal 2.0 statt.

Hinter dem komplizierten Namen „LILE“ verbirgt sich das Strategiepapier, welches als Bewerbungsgrundlage für die kommende Förderperiode einzureichen ist. Die LEADER-Region Westrich-Glantal 2.0  möchte damit ihre Arbeit aus der vergangenen Förderperiode fortsetzen und in erweiterter Gebietskulisse auch ab dem Zeitraum von 2023 wieder tolle Projekte finanziell unterstützen können. Es gilt: Nur was in der Strategie steht, kann dann auch ab 2023 mit Fördermitteln der EU und des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt werden.

Bei der Auftaktveranstaltung werden neben allgemeinen Informationen zum Förderprogramm auch die Bürgerinnen und Bürger der Region gefragt sein. Mit Blick auf die Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Landstuhl, Kusel-Altenglan, Oberes Glantal, Ramstein-Miesenbach und Weilerbach sollen Ideen eingebracht werden, wo sich die Region bis 2027 hinentwickeln soll. Als Impulsgeber werden geförderte Projekte aus der noch aktuellen Förderperiode vorgestellt. In moderierten Kleingruppen sollen dann gemeinsam die Zukunftsaussichten der Region identifiziert und Ideen für die Region gefunden werden.

Die LAG Westrich-Glantal 2.0 freut sich auf eine vielseitige Teilnahme am 24. Juni 2021! Aufgrund der aktuellen Lage findet die Veranstaltung digital statt, besonderes technisches Vorwissen ist nicht nötig. Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung erhalten Sie auf der Webseite zur LILE-Erstellung unter: https://entraportal.de/leader-westrich-glantal/ . Dort können Sie sich auch für die Veranstaltung anmelden und finden Ansprechpartner, falls Fragen zur Veranstaltung bestehen.


 

26.05.2021: LAG Vorstand fördert zehn Bürgerprojekte

 

Bei der Vorstandssitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Westrich-Glantal wurden am Dienstag, den 18.05.2021 zehn Ehrenamtliche Bürgerprojekte ausgewählt, die sich auf den 8. Projektaufruf beworben hatten. Insgesamt standen bei diesem Aufruf 30.000 € zu Verfügung.

Von den zehn Projekten wurden vier mit der Höchstförderung von 3.000 € unterstützt. Darunter ist ein Projekt des Heimatverein Steinbach am Glan und Umgebung e.V.: „Erinnerungs-, Bildungs,- und Öffentlichkeitsarbeit Jüdisches Leben in Steinbach am Glan“. Hier soll ein hochwertiger Kurz-Film über das christliche-jüdische Miteinander in Steinbach am Glan produziert werden. Dieser soll nicht nur im jüdischen Museum Steinbach gezeigt, sondern auch in anderen LEADER-geförderten Projekten, wie dem begehbaren Geschichtsbuch, verwendet werden.

Ein anderes Projekt, welches ebenfalls mit der Höchstförderung bedacht wurde, ist das „Schenk- und Teil-Schopp/ Sharing Hub“. Hier soll in Henschtal im ehemaligen Ortsteil Trahweiler ein kleiner „Schuppen / Schopp“ zum Teilen von Waren und Gütern eingerichtet werden. Dabei soll es sich hauptsächlich um Bücher, Gartenerzeugnisse und Tonträger handeln. Weitere Waren und Hilfeleistungen können an einer Tafel/Pinwand angeboten werden. „Nimm was Du brauchst, gib was Du kannst“ soll das Motto dieses Projektes sein. So soll ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen werden, das Menschen aller Altersgruppen ein zwangloses aufeinander zugehen ermöglicht.

Insgesamt werden die zehn Projekte durch die LAG mit 19.237,79 € gefördert. So hat sich der Vorstand entschieden, einen weiteren Projektaufruf für Ehrenamtliche Bürgerprojekte im Jahr 2021 zu starten.

Ab dem 12.08.2021 startet der 9. Projektaufruf der LAG Westrich-Glantal. Hier können sich bis zum 01.10.2021 lokale Akteure mit ihren Projekten bewerben. Insgesamt stehen bei diesem Projektaufruf 10.762,21 € zu Verfügung, die dann wiederum durch den Vorstand der LAG unter den Bewerbenden vergeben werden.

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie unter: www.westrich-glantal.de. Bei Fragen steht Ihnen das Regionalmanagement der LAG Westrich-Glantal gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Anne-Marie Kilpert (anne-marie.kilpert@remove-this.entra.de).

Die Region freut sich auf Ihre Ideen!


Lokale Aktionsgruppe Westrich-Glantal e.V.
Am Neuen Markt 6, 66877 Ramstein-Miesenbach
info@westrich-glantal.de
https://westrich-glantal.de/ | www.facebook.com/lag.westrichglantal 

 

05.05.2021: LEADER geht in die nächste Runde – jetzt Mitwirken bei der Weichenstellung für die neue Förderperiode

Während die sogenannte Übergangsphase der aktuellen Förderperiode der LEADER-Initiative noch bis Ende 2022 läuft, können sich ländliche Regionen bereits jetzt um eine erneute Förderung durch die EU-Strukturfonds im folgenden Förderzeitraum bewerben. Hierzu ist gefordert, eine Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) aufzustellen, die Handlungsfelder und Entwicklungsziele der jeweiligen Region für den Förderzeitraum von 2023 bis 2027 formuliert. Bis die LILE Anfang 2022 beim zuständigen Wirtschaftsministerium eingereicht werden kann, liegt jedoch noch eine arbeitsreiche Zeit vor den Akteuren.

Auch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Westrich-Glantal wird sich – in erweiterter Zusammensetzung – um eine erneute Förderung bewerben, sodass die bisherige Arbeit über das Jahr 2022 hinaus fortgesetzt werden kann. Neu hinzu kommt die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan und auch die Verbandsgemeinde Landstuhl wird künftig vollständig in die LAG Westrich-Glantal eingebunden. Außerdem wechselt die Verbandsgemeinde Weilerbach von der benachbarten LAG Donnerberger und Lauterer Land zur LAG Westrich-Glantal.

Entsprechend des Bottom-Up-Prinzips basiert der Erstellungsprozess der neuen regionalen Strategie auf einer breiten Beteiligung der Bevölkerung, deren Ideen, Meinungen und Wünsche für die Entwicklung ihrer Region aufgenommen und in die neue Strategie eingearbeitet werden. Um diese Impulse aufzufangen, sind verschiedene Formate zur Einbindung der Bevölkerung geplant. Die Mitwirkung und Mitgestaltung bei der LILE durch interessierte Bürgerinnen und Bürger ist somit essentiell.

Den Startschuss bildet eine digitale Auftaktveranstaltung am 24. Juni 2021, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Im Rahmen der Veranstaltung wird zum Förderprogramm informiert und verschiedene geförderte Projekte aus der letzten Förderperiode vorgestellt. Die Teilnehmenden können in moderierten Kleingruppen zu Wort kommen. Hier werden Bedarfe und Potentiale in verschiedenen Handlungsfeldern, wie Innenentwicklung oder Tourismus, abgefragt, identifiziert und zur Diskussion gestellt.

In den darauffolgenden Wochen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich in einem Online-Fragebogen zur Region Westrich-Glantal und den entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten zu äußern. Im weiteren Verlauf werden die bisherigen Ergebnisse mit verschiedenen regionalen Experten vertieft und auch die Schülerinnen und Schüler sollen über einen Fragebogen eingebunden werden.

Weitere Beteiligungsformen sind für den Sommer diesen Jahres geplant. Als Abschluss des Erstellungsprozesses der LILE wird im Herbst eine Konsensveranstaltung durchgeführt. Dabei werden die Ergebnisse und Inhalte der neuen Entwicklungsstrategie der Öffentlichkeit vorgestellt, bevor diese als Bewerbung für die neue Förderperiode beim Ministerium eingereicht wird.

Über Veranstaltungen, Möglichkeiten der Beteiligung und Fortschritte der LILE-Erstellung informiert Sie die Webseite der LAG unter: https://westrich-glantal.de/.

 

28.01.2021 - Jetzt für LEADER-Förderungen bewerben

Der 9. Aufruf zur Einreichung von Projektenideen startet!

Unter dem Motto „Gemeinsam neue Wege gehen“ stellt die LAG Westrich-Glantal 632.539,03 Euro zur Förderung von LEADER-Projekten zur Verfügung. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort soll die Region weiterentwickelt werden. Dazu brauchen die Region Ihre Ideen, Ihr Know-how und Ihr Engagement für neue Projekte!

Projektträger können neben Kommunen, Vereinen und Verbänden auch Privatpersonen und Unternehmen sein. Die Fördersätze betragen dabei je nach Rechtsform des Trägers, dem Innovationsgehalt und regionalen Nutzen des geplanten Projekts zwischen 30 und 75 Prozent. Entscheidend für die Auswahl einer Projektidee ist, wie gut sie die Region voranbringt und die Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LILE) unterstützt.

Gefördert werden Vorhaben, die die drei Handlungsfelder bedienen: „Nachhaltiges Wirtschaften vor Ort“, „Leben in zukunftsfähigen Gemeinden“ und „Naturnahe Erholung aktiv gestalten“.
Bis zum 18.06.2021 können Projektideen eingereicht werden!

In der Region Westrich-Glantal konnten bereits 52 Projekte über LEADER umgesetzt werden. Dank der finanziellen Unterstützung kann beispielsweise ein Mehrgenerationenplatz am Dorfplatz in Weltersbach aufgebaut werden. Ziel des Projektes war die Transformation von einem naturnahen Spielplatz zu einem Mehrgenerationenplatz, wo neben dem Spielen, Bewegen und Kommunizieren, das gemeinsame Gärtnern gefördert wird. Auch der Naturschutz sowie das landschaftliche Erbe des Pfälzerwaldes findet Berücksichtigung in unserer Entwicklungsstrategie. Zum Beispiel hat die Ortsgemeinde Dittweiler im Rahmen von LEADER-Förderung die Beschilderung seine 2,5 km langen Naturlehrpfades erweitert. Ziel der neuen Informationstafeln ist das Bewusstsein und die Verbundenheit gegenüber der Natur zu stärken. Insgesamt soll eine Verbindung zwischen Informationen auf der Tafel und den erlebbaren Naturphänomenen geschaffen werden.

Alle Interessierten sind aufgerufen, ihre Vorschläge in Form einer Projektskizze bei der LAG Westrich-Glantal einzureichen. Die geltenden Projektauswahlkriterien sowie den für die Einreichungsfrist wichtigen Projektsteckbrief finden Sie auf unter www.westrich-glantal.de.

Bei Fragen steht Ihnen das Regionalmanagement der LAG Westrich-Glantal bei der gerne zur Verfügung, bitte wenden Sie sich an Anne-Marie Kilpert (anne-marie.kilpert@entra.de).

Die Region freut sich auf Ihre Ideen!


8. Förderaufruf für Ehrenamtliche Bürgerprojekte!

Im Jahr 2021 haben wir erneut die Möglichkeit auch kleine Projekte zu fördern und damit vor allem ehrenamtliche Initiativen in unserer Region zu unterstützen. Die „Ehrenamtlichen Bürgerprojekte“ sind für engagierte Personen, Gruppe und Vereine gedacht, die mit ihren Ideen die Region verbessern möchten. Insgesamt 30.000 Euro stehen in diesem Jahr zur Verfügung. Projekte können mit bis zu 2.000 Euro in der Standardförderung und bis zu 3.000 Euro in der Premiumförderung unterstützt werden. Die Möglichkeit für diese neuen, verbesserten Wertgrenzen wurden durch das zuständige Wirtschaftsministerium geschaffen und soll in der Region direkt angewendet werden. Neu in diesem Jahr ist, dass ein Antragsteller bis zu fünf Anträge in der Förderperiode stellen kann!

Mit Hilfe der Förderung wurden letztes Jahr 15 Projekte auf die Beine gestellt! Zum Beispiel wurde in der Ortsgemeinde Langwieden ein „Sonnensegel für den Spielplatz“ aufgebaut. Der Spielplatz liegt direkt am Dorfplatz und ist Begegnungs- und Kommunikationsstätte für Jung und Alt. Mit der Beschaffung des neuen Sonnensegels kann jetzt der Spielplatz auch in heißen Sommertagen genossen werden! Ein anderes Beispiel von Bürgerengagement finden wir in Bruchmühlbach-Miesau, wo der Gradac Freundeskreis e.V. eine „Tischgruppe mit Überdachung“ als eine neue Rast- und Verweilmöglichkeit errichtet hat.

Ist Ihr Interesse geweckt und haben Sie Lust, ein Projekt für Ihr Dorf oder Ihren Verein umzusetzen?

Alle Informationen zum Auswahlverfahren und den Projektvoraussetzungen erfahren Sie auf der Internetseite unter www.westrich-glantal.de.

Bei Fragen steht Ihnen das Regionalmanagement der LAG Westrich-Glantal Frau Isabelle Schmidtholz per Mail (isabelle.schmidtholz@remove-this.entra.de) oder telefonisch (06302/923914) gerne zur Verfügung!

Wir freuen uns auf Ihre Idee! Bis zum 03.05.2021 haben Sie Zeit, um Ihre Vorschläge für Ehrenamtliche Bürgerprojekte einzureichen!


 

22. Juni 2020 - "EULLE" - Das „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ für den ländlichen Raum in Rheinland-Pfalz

Investitionsförderung für Kleinst- und Kleinunternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im ländlichen Raum

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz möchte kleine und Kleinstbetriebe auf dem Land wie Bäckereien oder Metzgereien, die zur regionalen Versorgung beitragen, gezielt mit einer Investitionsförderung stärken. Ein Bezug zu regionalen Produkten ist wünschenswert jedoch nicht Fördervoraussetzung!

Ziel der Förderung ist der Erhalt der Basis und der Aufbau von Wertschöpfungsketten durch Investitionen in die Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Klein- und Kleinstunternehmen in der ersten und zweiten Verarbeitungsstufe. Die Europäische Kommission, der Bund und auch das Land Rheinland-Pfalz fördern Ansätze regionaler Wertschöpfung, nicht zuletzt um die Potentiale der ländlichen und strukturschwachen Räume zu heben, Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu erhalten und die Lebensqualität sicher zu stellen.
Die Förderung soll darüber hinaus einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz des Ressourceneinsatzes - insbesondere von Wasser und/oder Energie - leisten und damit die ressourcensparende Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen entsprechend den Anforderungen des Marktes unterstützen.
Eine regionale Wertschöpfungskette ist dadurch gekennzeichnet, dass der überwiegende Teil der Stufen bzw. der Tätigkeiten in der Region erbracht wird. Der größte Teil der Wert-schöpfung verbleibt in der Region. Die Kette verbindet verschiedene regionale Primärerzeu-ger oder Produzenten, Verarbeiter und Vermarkter, die sich gegenseitig Abnahme und Lieferung von Produkten und Leistungen vertraglich zusichern und erbringen.

Die Förderung beträgt zwischen 30% bis 40%, Mindestinvestitionsvolumen ist 20.000 €, die Höchstförderung beträgt 200.000 €.Die Förderung beträgt zwischen 30% bis 40%, Mindestinvestitionsvolumen ist 20.000 €, die Höchstförderung beträgt 200.000 €.

Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie hier und im Flyer Wertschöpfungsketten


10. Juni 2020: Aufruf zur Einreichung von Bürgerprojekten!

Sie sind ein Verein oder eine gemeinnützige Organisation und haben schon seit Langem eine Idee, die Ihren Verein oder Ihre Mitmenschen unterstützt und den Gemeinschaftsgedanken stärkt? Dann nutzen Sie den Projektaufruf für Ehrenamtliche Bürgerprojekte und beantragen Sie eine Förderung von bis zu max. 2.000 Euro, um Ihr Vorhaben umzusetzen.

In den letzten Jahren konnten viele, großartige Projekte gefördert werden, wie z.B. ein Spülmobil zur Vermeidung von Plastikgeschirr, ein Apothekergarten, ein Wandermarathon oder Kunstausstellungen in Kooperation mit ausländischen Künstlern und mit Workshopangeboten.

Diese besonderen Zeiten fordern uns alle heraus und die ungewisse Entwicklung hinsichtlich des Versammlungsrechts lässt Veranstaltungen ausfallen. Vielleicht aber haben Sie als Verein eine besondere Investition, für die die Förderung greift.

Einfach mal durchrufen!

Für die Beratungen steht Ihnen das Regionalmanagement der LAG Westrich-Glantal zur Verfügung. Für die Ehrenamtlichen Bürgerprojekte ist Isabelle Schmidtholz (Tel.: 06302 9239 14, E-Mail: isabelle.schmidtholz@remove-this.entra.de) Ansprechpartnerin.

Hier finden Sie den Aufruf sowie alle weiteren Informationen

 

13. Mai 2020: Digitale Vermarktung regionaler Produkte im Pfälzer Landmarkt

So stärken wir die Region

Auf der Internetplattform www.pfälzer-landmarkt.de können Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter regionaler Produkte sich und ihre Erzeugnisse darstellen und zum Verkauf anbieten. Die Plattform ist seit Sommer 2019 online, aktuell nutzen mehr als 20 Erzeuger das Angebot.

Der Pfälzer Landmarkt wurde im Rahmen des LEADER Förderprojektes „Digitale Regionalvermarktung“ in Trägerschaft der Bürgerstiftung Pfalz in der Zeit von März 2019 bis März 2020 realisiert. Die Plattform ist aufgrund der Bestrebungen der LEADER Aktionsgruppe Pfälzerwald plus entstanden, mit dem Ziel regionale Produkte und deren Erzeuger und somit die gesamte Region zu stärken.

Projektbeschreibung
Ziel des Projektes war die Bekanntheit der regionalen Anbieter zu fördern und die Verbindung zwischen Verbrauchern und Erzeugern herzustellen. Um neue Verbraucherkreise zu erschließen und Anbietern, die allein den Aufwand nicht tragen können, einen Vorteil zu bieten, wurde entschieden auf digitale Medien zu setzen. Zur Steigerung der Bekanntheit der Anbieter wurden zwei am Markt eingeführte kostenlose Smartphone Apps mit Anbieterprofilen befüllt. Zum einen die RegioApp vom Verband der deutschen Regionalinitiativen, die bundesweit zum Einsatz kommt. Zum andern die App „Gastlandschaften Rheinland-Pfalz“, die von der Tourismuszentrale Rheinland-Pfalz als Informationsplattform für touristische Angebote bereitgestellt wird.

Projektergebnis
Insgesamt war der Zuspruch der Erzeuger und Anbieter positiv. Im Rahmen des Projektes hat sich jedoch gezeigt, dass zwar der Wunsch nach einer besseren Bekanntheit bei den meisten Anbietern vorhanden ist, die Ressourcen zur Erschließung neuer Vermarktungswege aber eher eingeschränkt sind. Etliche Erzeuger haben weder eine Homepage noch ein Logo oder geeignetes Bildmaterial für einen gelungenen Auftritt. Diejenigen, die schon aktiv mit Hilfe der digitalen Medien werben und vermarkten, wünschen sich größere Bekanntheit und mehr Zugriffe auf ihre Seiten.Neben dem Marketing und dem Verkauf, liegen die Herausforderungen im Vertrieb und der Logistik. 

Der Lebensmitteleinzelhandel bietet den Verkauf oder die Vorbestellung übers Internet bereits an. Die Erwartungshaltung der Kunden ist entsprechend hoch aufgebaut. Für die Region könnte hier der Pfälzer Landmarkt die Plattform und Lösung sein, dazu sind allerdings noch weitere Schritte dringend erforderlich.

So weit – so gut
Der Pfälzer Landmarkt ist ein geeignetes Instrument zur Weiterentwicklung regionaler Vermarktungs- und Versorgungsstrukturen. Das haben Anbieter und Netzwerkpartner bei diversen Treffen Anfang 2020 bekundet. Daher soll die Plattform weiterhin als zentrales Element für die Information, Kommunikation, Vernetzung sowie Bildung und den direkten Verkauf von regionalen Produkten zur Verfügung
stehen.

Dafür benötigen wir Ihre Mithilfe!
Machen Sie mit – bringen Sie sich, Ihr Know-how und Ihre finanzielle Unterstützung ein. Einfach den beigefügten Antwortbogen ausfüllen – und an die Bürgerstiftung Pfalz senden. 

Bürgerstiftung Pfalz – Bahnhofstr. 1a, 76889 Klingenmünster – 06349 99 39 30 – info@remove-this.buergerstiftung-pfalz.de


Zukunftskonzept
So kann die Vermarktung regionaler Produkte und die Fortführung der Plattform „Pfälzer Landmarkt“ gelingen Anbieter, Erzeuger und Netzwerkpartner haben uns gezeigt, dass erfolgreiches Marketing mit Informationen zu Produkten und Betrieben, die Vernetzung mit den Verbrauchern sowie eine Logistiklösung wichtig sind. Verbraucher sollten von einer besseren Verfügbarkeit der Produkte profitieren. Der Pfälzer Landmarkt ist dazu ein zentraler Baustein. Ziel ist es daher, die Plattform weiter zu betreiben und den Aufbau einer regionalen Initiative gemeinsam mit den Akteuren weiterzudenken. Dazu finden ab Mai 2020 digitale Meetings im wöchentlichen Rhythmus zu folgenden Themenbereichen statt:
• Strategische und operative Ausrichtung
• Marketing und Öffentlichkeitsarbeit für regionale Lebensmittel
• Verkauf, Verkaufsstellen und Logistik
• Verbraucher und Bildung
• Lebensmittelhandwerk und Gastronomie
• Landwirtschaft
• Klima-, Natur- und Umweltschutz
• Verwaltung und Bürokratie

Dazu sind folgende Rahmenbedingungen zu schaffen:
• Die Basisfinanzierung in Höhe von 20.000 Euro wird durch Spenden von Sponsoren, Partnern und Anbietern gesichert.
• Sofern die Finanzierung gesichert ist, übernimmt die Bürgerstiftung Pfalz die Aufgabe als Projektträger und stellt ihre Infrastruktur zur Verfügung.
• Das bisherige Projektteam ist weiterhin für das Projekt aktiv.

Für ein Jahr wird so der Betrieb der Plattform gewährleistet. Das Projektteam kümmert sich um die Akquise neuer Anbieter und Sponsoren, um Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung mit Partnern aus
den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Tourismus, Verbraucher, Klima-, Natur- und Umweltschutz. Für die Weiterentwicklung nach Ende des Jahres werden Vorschläge für eine zukünftige Organisationsstruktur
erarbeitet und deren finanzielle und personelle Ausstattung konzipiert. Optionen für den Aufbau einer regionalen Logistik werden gesucht. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung kleinbäuerlicher Familienbetriebe. Das Einzugsgebiet wird erweitert auf die gesamte Pfalz.

Ihr Beitrag
Spenden Sie einen Beitrag für ein Jahr zum Erhalt der technischen Infrastruktur und zur Entwicklung einer Initiative für die Pfalz. Sie entscheiden in welcher Höhe Sie das Projekt unterstützen möchten, damit wir die Basisfinanzierung stemmen können. Ab einem Betrag von 250 Euro besteht die Möglichkeit Sponsoring-Partner zu werden.
Wenn Sie bisher noch nicht dabei sind, nehmen wir Sie zu folgenden Konditionen gern auf:
• Aufnahme je Anbieter in Pfälzer Landmarkt und RegioApp 150 € zzgl. MwSt.
• Coaching zum Aufbau eines Webshops innerhalb des Pfälzer Landmarkts und Betrieb dieses Shops während des Übergangsjahres 250 € zzgl. MwSt.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Bitte teilen Sie uns bis 31.05.2020 mit beigefügter Absichtserklärung mit, in welcher Form Sie dies tun möchten.

Die Pressemeldung sowie die Absichtserklärung zum Herunterladen finden Sie hier.


Weitere Informationen finden Sie im Newsletter "Pfälzer Landmarkt" vom 8. Mai 2020

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