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Holzhackschnitzel aus der Region

Ein wichtiger Aspekt der Wärmewende ist die nachhaltige Wärmeversorgung von großen Einrichtungen oder auch Wärmenetzen. Eine Möglichkeit hierfür ist die Verwendung von Holzhackschnitzeln.

In St. Julian produziert der ehemalige Ortsbürgermeister Hans-Werner Mensch mit einigen Mitarbeitenden in seinem kleinen Betrieb diese Holzhackschnitzel. Bereits seit 15 Jahren führt Mensch seinen Betrieb und versorgt damit einige große und mehrere kleine Abnehmer mit Holzhackschnitzeln aus regionalem Holz. Das Holz bezieht er dabei von einem Forstamt in der Nähe, welches dieses Holz bei Durchforstungsarbeiten oder Weghieben gewinnt. 

Auf einer Erhebung in St. Julian lagert der Betrieb dann diese Holzstämme und verarbeitet sie dort zu Hackschnitzeln, die vor Ort in großen Lagern vorrätig liegen und regelmäßig zu den Verbrauchern ausgefahren werden. 

Für Hans-Werner Mensch ist diese Form der Wärmeerzeugung so sinnvoll, dass er auch seinen Betrieb und sein eigenes Heim mit Holzhackschnitzeln versorgt. Er lobt dabei die Preisstabilität von Holz im Vergleich zu anderen Energieträgern, wie Öl  und Gas, und die Klimafreundlichkeit des Holzes aus regionalem Anbau. 

Durch den Rückgang der Holznutzung in den vergangen Jahren, sowie das hohe Aufkommen von Schadholz durch Käferbefall und Klimawandel gebe es derzeit keine Engpässe bei der Versorgung mit Holz zum Betreiben von Heizungsanlagen, sagt Mensch. Er kann sich daher gut vorstellen, noch weitere öffentliche Einrichtungen und Wärmenetze mit Hackschnitzeln zu versorgen.

Die Installation von Hackschnitzelanlagen wird über die Bundesförderung für effiziente Gebäude mit bis zu 50% gefördert.

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