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Mobilität neu denken

 

Rund 30% des Endenergieverbrauchs in Deutschland sind durch den Verkehr bedingt. Alle effizienzsteigernden Maßnahmen werden dadurch ausgeglichen, dass immer mehr Pkw zugelassen werden. Seit 1990 hat in diesem Sektor überhaupt keine Treibhausgasreduktion stattgefunden. Also dringend Zeit, hier aktiv zu werden!

Eine schnelle und individuelle Lösung stellt die Umstellung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge dar. Aufgrund der steuerlichen Vorteile und der Prämie beim Erwerb von E-Autos können diese mittlerweile gut mit konventionellen Pkw mithalten und machen deshalb - gemeinsam mit den Plug-In-Hybriden, die allerdings nicht sehr klimafreundlich sind - bereits 1/4 aller zugelassenen Pkw bundesweit aus. Zu den Förderungen im Bereich der E-Mobilität bekommen Sie hier mehr Infos.

Insgesamt ist der Individualverkehr aber nicht die Zukunft, da er viele Ressourcen verbraucht und ineffizient ist - 23 Stunden am Tag steht das Auto nur rum. Da hier ein Wandel gerade im ländlichen Raum sehr anspruchsvoll ist, engagiert sich der Landkreis mit der Erstellung von Konzepten und dem "Arbeitskreis Mobilität" für alternative Lösungen: sei es im Bereich des ÖPNV oder im Bereich des Carsharings. Um ein attraktives Angebot neben dem klassischen ÖPNV zu schaffen, setzt der Landkreis auf einen Mix aus Ruftaxi und Bürgerbussen, um den Individualverkehr zu reduzieren. Dieses Angebot soll, auch mit Unterstützung des Arbeitskreises, ausgeweitet und noch attraktiver und bedarfsgerechter gestaltet werden. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme im Arbeitskreis Mobilität haben, schreiben Sie gerne eine Mail an den Mobilitätsbeauftragten Karl-Heinz Schoon (info@khschoon.de).

Neben dem ÖPNV und dem Auto gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, ganz klimafreundlich mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Da durch die Entwicklung der E-Bikes nun auch der Alltagsverkehr auf das Rad umgelegt werden kann, möchte sich der Landkreis zukünftig auch verstärkt in diesem Bereich engagieren.

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