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Regionale Wertschöpfung und Rohstoffsicherung

 

Wenn sich mehr Bürger*innen für eine nachhaltige Wärmeversorgung entscheiden und auf Holzhackschnitzel- oder Pelletsheizungen umstellen und wenn mehr Gemeinden Nahwärmenetze auf Basis Erneuerbarer Energien errichten, stellt sich die Frage, ob der Bedarf an Rohstoffen für diese Systeme regional gedeckt werden kann. Der Beantwortung dieser Frage widmet sich die Arbeitsgruppe Regionale Wertschöpfung und Rohstoffsicherung

Bionergie-Potenziale finden sich im Landkreis im Forst, auf Kurzumtriebsplantagen, in der Landwirtschaft und auch in der Abfallwirtschaft. Wie diese Potenziale derzeit genutzt werden und welche Möglichkeiten es gibt, die Potenziale auszubauen, soll in den nächsten AG-Treffen erörtert werden.

 

Auftakt am 21. April

Beim ersten AG-Treffen am 21. April stand das Thema "Potenziale im Forst" im Fokus. Einschätzungen von Lukas Mock vom Landesministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten sowie der Forstamtsleiterin Gabi Kleinhempel zeigten auf, dass es im Forst noch ungenutzte Potenziale für die Bereitstellung von Biomasse zur energetischen Verwendung, also in Form von Wärme, gibt. Hier im Landkreis seien dies insbesondere Nutzungsreserven bei der Waldpflege, die stetig steigende Menge an verbleibenden Resthölzern sowie die häufig ungenutzten Privatwälder. Weiterhin seien Kurzumtriebsplantagen, also schnell wachsende Hölzer, eine Möglichkeit, mehr Biomasse bereitzustellen. Um eine Übersicht über die derzeitige Verwendung der forstlichen Potenziale zu erhalten, möchte die AG in den nächsten Monaten eine Übersicht der Stoffströme erstellen. Sollten Sie selbst eine Biomasseheizung besitzen oder selbst Biomasse vertreiben, können Sie sich bei Vera Schumann (vera.schumann@remove-this.kv-kus.de) melden, um bei der Feststellung der Stoffströme zu unterstützen. 

Einen ausführlichen Beitrag zum ersten Treffen finden Sie hier.

 

Wie geht es weiter?

In einem nächsten Treffen im Sommer soll ein Thema stärker bearbeitet werden, beispielsweise die Ansprache von Privatwaldbesitzer*innen, die Entwicklung einer Vermarktungsstrategie von regionaler Biomasse oder auch die Ausweitung von Kurzumtriebsplantagen.  

Weiterhin sollen verstärkt Potenziale im landwirtschaftlichen Sektor und in der Abfallwirtschaft untersucht werden.

 

Wenn Sie Interesse an der Mitwirkung in dieser Arbeitsgruppe haben, schreiben Sie gerne eine Mail an vera.schumann@kv-kus.de. 

 

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