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Warum ist Plastik eigentlich so schädlich für die Umwelt und inwiefern treibt es den Klimawandel voran?

 

Im Grund genommen kann man davon ausgehen, dass mittlerweile jeder Mensch mit Zugang zu Medien und Bildung weiß, dass Plastik eher schädlich für die Umwelt ist und dass man es, wenn möglich vermeiden soll.

Doch warum ist Plastik überhaupt so schädlich für uns und unsere Umwelt?

Unter Plastik sind alle möglichen Kunststoffe zu verstehen, sie werden vor allem aus Erdöl und anderen Zusatzstoffen hergestellt. Plastik wird eher kurzfristig genutzt und wird in den meisten Fällen eher schnell wieder weggeworfen. Häufig nimmt man in Plastik eingepackte Dinge auf Ausflüge wie an den Strand oder zum Badesee mit. Dort werden die kleinen Plastikteilchen gerne mal vergessen und so werden sie durch den Wind oder durch den Flusslauf ins Meer gespült. Das Plastik zerfällt im Meer in kleine Stücke, wird aber nie vollständig abgebaut. Meerestiere und Vögel fressen diese kleine Plastikteilchen und so ist kein Platz mehr in ihrem Magen für wichtige Nahrung, sodass die kleinen Tierchen mit einem Magen voller Plastik sterben. Aber nicht nur diese Gefahr geht vom Plastik im Meer für die Tiere aus. In größeren Plastikteilchen können sich Meerestiere wie beispielsweise Schildkröten leicht verfangen und verletzen, sodass sie einen qualvollen Tod sterben müssen.

Der vollständige Abbau kann mehrere Jahrzehnte oder auch Jahrhunderte dauern. Die einzigen Wege das Plastik schneller wieder loszuwerden ist zu einen das Recyceln, sodass neue Produkte entstehen können, womit das Plastik sinnvoll weitergenutzt wird, zum anderen aber auch die einfache Verbrennung des nicht mehr benötigten Plastiks.

Diese Verbrennung bringt für den Menschen und die Umwelt allerding wieder einige Probleme mit sich. Bei der Verbrennung von Plastik entstehen verschiede schädliche Stoffe, folglich ein paar aufgelistet und näher erläutert:

 

1.Dioxine sind stark giftig und ätzend, sie stellen nicht nur ein Problem für unsere Umwelt dar, sondern können über die Luft und die Flüsse auch den verschiedensten Lebewesen schaden.

2. Kohlenstoffdioxid ist seit Jahren als eines der bekanntesten Treibhausgase bekannt. Durch diese wird die Klimaerwärmung massiv vorangetrieben. Folge daraus sind Dürren, Bodenunfruchtbarkeit, das Schmelzen der Eisflächen in der Antarktis und daraus resultierend auch das Steigen des Meeresspiegels.

3. Kohlenmonoxid wird als gefährliches Atemgift eingestuft und kann durch Einatmen bei Menschen sowie bei Tieren zu Ohnmacht und im schlimmsten Fall zum Tod führen

4. Aromate sind chemische Gruppen die zum Beispiel Benzol umfassen. Sie gelten als äußerst schädlich, da sie als krebserregend eingestuft werden.

 

Insgesamt sollte man, wenn möglich also auf Plastik verzichten und umweltschonendere Alternativen verwenden.

Deshalb hier 10 Tipps zum Verzicht auf Plastik.

 


Dieser Beitrag wurde verfasst von der Praktikantin Josina Höbel, Schülerin am Siebenpfeiffergymnasium in Kusel.


 

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