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Seit Juli mehr Unterstützung für die energetische Sanierung

 

Seit Anfang Juli erhalten Hauseigentümer*innen mehr finanzielle Unterstützung vom Bund für die energetische Sanierung ihrer Gebäude.

Zuschüsse bis zu 50% über das BAfA

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten Sie für energetische Sanierungsmaßnahmen Zuschüsse von 20% bis 50%. Mit 20% werden Maßnahmen an der Gebäudehülle wie Fenstertausch, Dämmung oder Sonnenschutz, aber auch der Einbau von raumlufttechnischen Anlagen gefördert. Beim Tausch einer alten Erdgas- oder Ölheizung gegen eine Heizung, die mit Erneuerbaren Energien wie Holzpellets oder Wärmepumpe betrieben wird, können Zuschüsse bis zu 40% beantragt werden. Für den Austausch einer alten Ölheizung erhalten Sie zusätzliche 10%, also insgesamt bis zu 50%.

Wenn am Haus mehrere Maßnahmen umgesetzt werden sollen, bietet sich die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans an. Dieser kann im Rahmen einer Energieberatung, die mit 80% der Beratungskosten bezuschusst wird, erstellt werden und führt zu einer Erhöhung der Förderung für die darauffolgenden Sanierungsmaßnahmen um jeweils fünf Prozentpunkte. All diese Zuschüsse für Einzelmaßnahmen laufen über das BAfA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

Kreditvariante der KfW-Bank

Förderungen in Form von Krediten erhalten Sie über die KfW-Bank. Die gleichen Fördersätze wie bei den Einzelmaßnahmen der BAfA, allerdings als Kreditvariante, erhalten Sie über das Programm 261 „Wohngebäude - Kredit“. Hier können Sie für energetische Sanierungsmaßnahmen einen Förderkredit ab 0,66% effektivem Jahreszins mit bis zu 50% Tilgungszuschuss erhalten. Neben diesen Kreditvarianten können Sie über die KfW-Bank auch einen Zuschuss für die Komplettsanierung, den Bau oder Kauf eines Effizienzhauses über das Programm 461 „Wohngebäude – Zuschuss“ erhalten. Insbesondere in diesem Programm sind zu diesem Monat die Fördersummen gestiegen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf den Internetseiten der BAfA und der KfW-Bank. Bei Fragen können Sie sich außerdem gerne an die Klimaschutzmanagerin wenden (Tel.: 06381 424 331, E-Mail: vera.schumann@remove-this.kv-kus.de).

 

Förderprogramm des BAfA im Überblick
Quelle: © BAFA

 

 

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