Sie befinden sich hier

Inhalt

2021 ist das Jahr der Wärmewende

 

Während im Landkreis der Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen zur Erzeugung von nachhaltigem, klimafreundlichem Strom weiter zunimmt, sieht es bei der Erzeugung nachhaltiger Wärme ganz anders aus.

Die meisten Haushalte im Landkreis beheizen ihre Wohnungen und Häuser nach wie vor mit Öl oder Gas. 87% der Energie wird im Haushalt für Wärme verbraucht, unter 10% der Wärme stammt dabei im Landkreis aus Erneuerbaren Energien. Daher ist es nicht verwunderlich, dass deutschlandweit der Wärmesektor mit einem Anteil von 40% der gesamten Treibhausgasemissionen ordentlich zum Klimawandel beiträgt.

Um diesem Anteil entgegenzuwirken gibt es seit Anfang diesen Jahres zum einen eine spezielle Bepreisung für CO2-Emissionen aus den Bereichen Wärme und Verkehr, zum anderen aber auch attraktive Förderungen, wie beispielsweise bis zu 50% für eine neue Heizung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude des BAfA sowie Förderungen für gering-investive Maßnahmen.

Aufgrund dieser Entwicklungen steht beim Klimaschutzmanagement des Landkreises dieses Jahr das Thema Wärme im Fokus. Es geht dabei insbesondere  darum, Bürgerinnen und Bürger zu informieren, welche Möglichkeiten sie beim Umstieg auf Erneuerbare Wärme haben, welche Förderungen sie in Anspruch nehmen können und wie sie auch schon mit kleinem Budget zur Wärmewende beitragen können.

Es gibt daher seit Anfang des Jahres eine Informationsseite zum Thema Wärmewende – mit praktischen Tipps, wie der Umstieg auf Erneuerbare Wärme funktionieren kann. Zudem wird es vorerst digitale Vortragsreihen zum Thema geben. Ende Januar wird außerdem zum ersten Mal der Arbeitskreis Klimaschutz tagen, in dem das Thema Wärme in den Fokus gerückt wird. Im Laufe des Jahres wird es hier Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger geben, sich einzubringen und mitzugestalten.

Foto: odr.de

Aber auch die Gemeinden im Landkreis haben die Möglichkeit, sich aktiv an der Wärmewende zu beteiligen. Das kann einerseits über die Umstellung der Heizungsanlage in gemeindeeigenen Gebäuden geschehen, zum anderen aber auch über Wärmekonzepte und Nahwärmenetze für die Gemeinden. Auch hierzu können Sie auf der Internetseite zur Wärmewende mehr Informationen finden.

Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich gerne an das Klimaschutzmanagement des Landkreises (Vera Schumann, vera.schumann@remove-this.kv-kus.de, 06381 424 331).

Kontextspalte