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Land l(i)eben - das Smart City-Projekt der Kreisverwaltung Kusel


 

Land l(i)eben - digital.gemeinsam.vorOrt ist ein Projekt, welches den Landkreis Kusel fit für die Zukunft gestalten möchte. Dabei ist dem Team von Land l(i)eben wichtig, mit den Menschen im Landkreis ins Gespräch zu kommen. Wir sind immer offen für gute Ideen, die - v.a. mit digital gestützten Möglichkeiten - den Kreis l(i)ebenswerter gestalten. Sprechen Sie uns an!

Sie erreichen uns für Fragen und Anregungen gerne unter:

Unsere nächsten Termine:

25.09.2022, 10-17Uhr, Innenhof der TUFA, Kusel: KUS: Komm Und Staune - Kinder- und Jugenddigitaltag


DER DIREKTE DRAHT ZU UNS

mitmachen-landkreiskusel ist eine Bürgerbeteiligungsplattform, die wir ins Leben gerufen haben! Jetzt registrieren und mitmachen unter https://mitmachen-landkreiskusel.de/

Die Plattform befindet sich in der Pilotphase.

Aktuell kann man sich beteiligen zu:
"Haus am Ohmbachsee" - Ideen für ein Bauvorhaben in Schönenberg-Kübelberg


WAS GESCHIEHT SONST BEI LAND L(I)EBEN?

Aktuell befinden wir uns in einer Strategiephase, wir erheben Daten, reden mit Menschen und Akteuren, so erarbeiten wir viele Projekte, die wir ab 2023 umsetzen werden.

 

Pressemeldungen zu Land l(i)eben:


 

Beteiligungsworkshop Gesundheit: "Die Menschen sollen im Mittelpunkt stehen"

Land l(i)eben will sich im Bereich Gesundheitsversorgung einbringen

Land l(i)eben – digital.gemeinsam.vorOrt sammelte beim Workshop „Chancen der zukünftigen Gesundheitsvorsorge im Landkreis Kusel“ Impulse von Menschen aus dem Gesundheitsbereich - einem der Themenbereiche, in dem das Projekt aktiv die Zukunft des Kreises mitgestalten möchte. Ziel ist es, aus den Ideen Projekte zu entwickeln, die die Gesundheitsversorgung im Landkreis - trotz Ärztemangel in der Region - sicherstellen. 

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Land l(i)eben: Ferienspaß & Digitalisierung mit den “Mobilen Makerspace”

3D Druck zum Ausprobieren für Kinder und Jugendliche

Im August kommt der sogenannte “Mobile Makerspace” für Kinder und Jugendliche in den Landkreis Kusel. Hierbei handelt es sich um eine Ausstellung und eine Workshop-Reihe des Campus Birkenfeld zum Anfassen und Mitmachen. Dabei haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, moderne Technik unkompliziert kennenzulernen. So können sie beispielsweise selbst Figuren virtuell in 3D modellieren und dann am 3D-Drucker ausdrucken.

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Frische Impulse für den Landkreis

Bürgerinnen und Bürger gestalten ihren Landkreis Kusel selbst

Digitalisierung, zentralisieren, vereinfachen – das waren die Impulse und Stoßrichtungen für das Smart City-Projekt Land l(i)eben im Landkreis Kusel, wohin man Tourismus- und Kulturangebote sowie Mobilitätsthemen weiterentwickeln könnte.

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Halle oder Haus am Ohmbachsee?

Bewohner können das neue Bauprojekt mitgestalten

(Schönenberg-Kübelberg, Landkreis Kusel, 06.07.2022) In der Gemeinde Schönenberg-Kübelberg wird ein neues Haus am Ohmbachsee gebaut. Wie das Haus genutzt werden kann, sollen die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde mitbestimmen. Wer Ideen einbringen möchte, kann sich dazu ab sofort auf der Plattform mitmachen-landkreiskusel registrieren.

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Digital gestütztes Einkaufen auf dem Land ermöglichen

Im Landkreis Kusel auf solidarische stationäre Versorgungsmöglichkeiten setzen

Einkaufsorte sind Treffpunkte vor Ort. Sie zu erhalten oder Neue zu ermöglichen könnte mit moderner Technologie bald möglich werden – sogar als rund um die Uhr-Einkaufsmöglichkeit im Ort. Das Smart City-Projekt Land l(i)eben hatte Bürgerinnen und Bürger des Landkreises zur Diskussion über solche und andere Modelle geladen.

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„Vielleicht wird es im Landkreis bald smarte Lernorte geben“

Landkreis Kusel setzt auf Input von Menschen aus der Region

Beteiligung der Akteurinnen und Akteure ist für Kira Keßler, Chief Digital Officer des Landkreises Kusel, zentraler Taktgeber für die Entwicklung einer Smart City-Strategie. Erste Ideen wurden am Mittwoch im Bereich Bildung auf diese Weise gesammelt. Weitere Termine in anderen Themenbereichen für alle Bürgerinnen und Bürger sind angekündigt.

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Beteiligungsworkshop Wirtschaft „Wir müssen positiver über unsere Region reden“

Viele neue Ideen, um den Landkreis Kusel fit für die Zukunft zu machen

Regionalmarketing, um eine Marke „Landkreis Kusel‘ aufzubauen sei das A und O für eine starke Region, die als Wirtschaftsstandort attraktiv ist und Fachkräfte gewinnen kann. So die Ergebnisse eines Beteiligungsworkshops, die der Landkreis mit Wirtschaftsakteuren durchführte.

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Mitmachen und gemeinsam die Heimat l(i)ebenswert gestalten

Land l(i)eben – digital.gemeinsam.vorOrt., das Smart City-Modellprojekt des Landkreises Kusel, lädt die Bürgerinnen und Bürger zu vier Workshops ein, um gemeinsam über die Herausforderungen, Chancen und Risiken zu den Themen Versorgungsmöglichkeiten, Kultur & Tourismus, Verkehr und Bürgerbeteiligung zu sprechen.

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„Digitalisierung ist unsere Chance“

Umfrage und Datenerhebung zeigen Herausforderungen für den Landkreis und Potentiale durch Digitalisierung

Land l(i)eben – digital.gemeinsam.vorOrt, das Smart City-Projekt des Landkreises, will mit Hilfe von modernen technischen Möglichkeiten den Landkreis attraktiver und zukunftsfähiger gestalten. Wie das gelingen kann, zeigen die Ergebnisse einer umfassenden Datenerhebung sowie einer Haushaltsbefragung.

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Mit den Leuten sprechen und ihr Leben einfacher gestalten

Junges Team in der Kreisverwaltung geht im Smart City-Projekt für Zukunftsgestaltung mithilfe Digitalisierung an den Start

Ein junges Team hat seine Arbeit für die Digitalisierungsoffensive des Landkreises in den Büros der Tuchfabrik Kusel aufgenommen. Motiviert gehen die fünf neuen Mitarbeitenden der Kreisverwaltung in der Stabsstelle „Land l(i)eben – digital.gemeinsam.vorOrt“ für das Smart City-Projekt an den Start.

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Das Team von Land l(i)eben

vlnr: Marina Henn, Nicole Solmsdorff, Nadine Kropp, Karol Porebski, Kira Keßler und Dana Taylor

Digitale Auftaktveranstaltung

Mit der digitalen Auftaktveranstaltung Ende Januar fiel der Startschuss für das Modellprojekt „Land l(i)eben“ im Landkreis Kusel.

An der rund zweieinhalbstündigen Online-Veranstaltung haben etwa 180 Personen teilgenommen. Diese war unterteilt in einen Informationsteil mit einer Vorstellung des Modellprojekts „Land l(i)eben – digital.gemeinsam.vorOrt“ und Impulsvorträgen zu verschiedenen Themenbereichen der Digitalisierung sowie einen aktiven Teil, bei dem die Teilnehmenden an einem von fünf Workshops teilnehmen konnten.

Nach der Begrüßung durch Landrat Otto Rubly stellte die CDO und Leitung der Stabstelle „Land l(i)eben“, Frau Kira Keßler, das Modellprojekt vor. Unter dem Motto „Land l(i)eben – Gemeinsam.Digital.vorOrt“ widmet sich der Landkreis Kusel im Rahmen des Smart-City-Projekts in den nächsten fünf Jahren dem Thema Digitalisierung. „Wie kann der Landkreis Kusel durch die Digitalisierung an Attraktivität gewinnen und wie soll das Arbeiten, die Mobilität und die Gesundheitsvorsorge von morgen aussehen?“ sind Fragen, denen sich das Projekt widmet.

Ein ganz wesentlicher Aspekt ist die Bürgerbeteiligung – es sollen gemeinsam mit und für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Projekte und zukunftsgerichtete Digitalisierungsstrategien erarbeitet werden.

In den anschließenden Impulsvorträgen erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in das Thema Digitalisierung.

Mit Frau Prof. Dr. habil. Gabi Troeger-Weiß vom Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung der TU Kaiserslautern, die zum Themenbereich  „Daseinsvorsorge im ländlichen Raum“ referierte und  Herrn Prof. Dr. Eberhard Kurz, Professur für Digitalisierung in Tourismus und Verkehr bei der Hochschule Worms, mit dem Thema “Mobilität und Bürgerbeteiligung“ waren zwei unser Projektpartner in die Veranstaltung involviert. Einen Überblick über das Thema „Künstliche Intelligenz“ gab es von Herrn Dr. Martin Memmel vom DFKI Kaiserslautern.

Nach einer kurzen Pause waren nun die Bürgerinnen und Bürger gefragt: in unterschiedlichen virtuellen Räumen wurden Workshops zu den Themen „Smarte Bildung, Smarte Mobilität, Smarte Mitgestaltung, Smarte Gesundheit und Smarter Landkreis Kusel“ angeboten.

Die Teilnehmenden konnten sich – je nach Interesse – an einem oder mehreren Workshops aktiv beteiligen. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden von den Moderatoren im Anschluss im Plenum präsentiert und werden für die weitere Projektplanung ausgewertet.

Es gab viele Ideen und Denkanstöße, sei es zur besseren Vernetzung von Informationen und Dienstleistungen oder etwa ganz konkret die Entwicklung einer App für Streuobstwiesen oder eine digitale Mitfahrerbank.

Mit dieser gelungenen Veranstaltung wurde der Grundstein für das Projekt gelegt, das nun in den nächsten Monaten und Jahren mit Leben gefüllt werden muss. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Herrn Dr. Martin Verlage für die professionelle und lebendige Moderation.  

Nun geht es in großen Schritten weiter Richtung Umsetzung der ersten Maßnahmen: in diesem Jahr stehen die Entwicklung einer digitalen Beteiligungsplattform, die Einrichtung einer Digitalwerkstatt für Kinder und Jugendliche und ein Pilotprojekt zur kulturellen Teilhabe in Wohneinrichtungen auf dem Plan. Flankierend soll bis Ende des Jahres eine Smart-City-Strategie für den Landkreis entwickelt werden.

„Bürgerbeteiligung ist das A und O eines solchen Projekts“ merkte Landrat Otto Rubly zum Abschluss der Veranstaltung an, „unser Ziel ist es, die Digitalisierung im Landkreis Kusel voranzubringen und dazu müssen wir die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot holen. Das Smart-City-Projekt ist – nicht nur finanziell gesehen – eine große Chance für unsere Region, und die wollen, nein diese müssen wir unbedingt nutzen. Die heutige Veranstaltung war dazu der Startschuss“.   


Möchten Sie mehr über das Smart-City-Projekt des Landkreises Kusel „Digital.Gemeinsam.vorOrt“ wissen? Möchten Sie Ihre Ideen und Vorschläge einbringen? Möchten Sie sich beteiligen und ganz konkret daran mitwirken, den Landkreis Kusel in Sachen Digitalisierung voranzubringen?

Dann melden Sie sich bei Frau Kira Keßler, Telefon: 06381 424-166 oder per E-Mail: smartcity@remove-this.kv-kus.de


Nachfolgend finden Sie alle Informationen der Kick-Off-Veranstaltung vom 25.01.2022

Auftaktveranstaltung Smart City Landkreis Kusel  (Links zu You-Tube-Videos der Veranstaltung)

Präsentationen

Ergebnisse der Workshops

Ergebnis der Menti-Abfrage "Welche Workshops haben Sie besucht?"


Und hier noch ein paar Foto-Impressionen der Veranstaltung

 

Start für das Smart-City-Projekt "Land l(i)eben" im Landkreis Kusel

Millionenförderung für Modellregion

Der Förderbescheid ist da, nun kann es endlich losgehen mit der Umsetzung des Modellprojekts Land l(i)eben im Landkreis Kusel.

Bereits Mitte des Jahres hatte der Landkreis die Zusage erhalten, eine von bundesweit 28 Smart-City-Regionen zu sein. Für die dritte Staffel hatte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) das Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für die Zukunft“ gewählt. Der Landkreis Kusel konnte die Jury mit seinem Konzept „Landl(i)eben - digital.gemeinsam.vorOrt“ überzeugen.  Der Finanzrahmen für das Gesamtprojekt liegt bei 16,19 Millionen, bei einer Förderquote von 90%.hat der Landkreis eine Förderzusage über rd. 14,57 Millionen Euro erhalten. Damit können nun in den nächsten fünf Jahren zahlreiche Projekte umgesetzt werden. 

Das Smart-City-Team der Kreisverwaltung hat in den vergangenen Monaten bereits vieles auf den Weg gebracht - es gab etliche Treffen und Abstimmungsgespräche mit potentiellen Kooperationspartnern, zahlreiche Ideen und Informationen wurden gesammelt und viele vorbereitende Arbeiten wurden in Angriff genommen. In der heutigen Sitzung des Kreisausschusses wurde bereits ein erster Auftrag vergeben: die Hochschule Worms erhielt den Zuschlag für Beratungsdienstleistungen.

Offizieller Startschuss für das Smart-City-Projekt im Landkreis Kusel ist der 01.01.2022. Im ersten Jahr – der sog. Strategiephase - werden drei konkrete Maßnahmen umgesetzt: E-Partizipation über eine digitale Plattform, die Digitalwerkstatt für Kinder und Jugendliche und die kulturelle Teilhabe in Wohneinrichtungen.  Zudem wird eine Smart-City-Strategie erarbeitet. 

In den darauffolgenden Jahren bis 2026 folgt die Umsetzungsphase – Modellprojekte werden ausgeweitet und weitere Projekte aus den Bereichen digitale Teilhabe, Mobilität, Daseinsvorsorge und Arbeit sollen erprobt werden.

Der Fokus des Konzepts liegt ganz klar auf der Bürgerbeteiligung – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sollen in den nächsten Jahren Strategien und Konzepte – passgenau für unsere 98 Kommunen – entwickelt werden, um die Digitalisierung für alle Altersgruppen und möglichst viele Lebensbereiche erlebbar zu machen.

Wir sind Teil von „Smart Cities“

„Das Projekt Smart Cities bietet unserer Region die Chance, sich in Zeiten des demographischen Wandels ein Stück weit neu zu erfinden, neue Wege zu gehen, innovative Projekte anzugehen und den Prozess zur Digitalisierung im Rahmen einer integrierten Digitalstrategie voranzubringen und für unsere Bürgerinnen und Bürger in möglichst viele Bereiche unseres Alltags zu implementieren“, freut sich Landrat Otto Rubly über den Eingang des Förderbescheids.

Erster offizieller Termin ist die Kick-off-Veranstaltung am 25. Januar 2022 – natürlich digital!

Eingeladen sind alle interessieren Bürgerinnen und Bürger.


 

Landkreis nun Mitglied im Netzwerk IKONE DS

Seit dem 20.09.2021 ist der Landkreis Kusel offizielles Mitglied des Netzwerks IKONE DS. Am letzten Donnerstag fand auf dem Betzenberg in Kaiserslautern eine Präsenzveranstaltung von IKONE DS statt, bei der auch der Landkreis aus der Arbeitsgruppe „Land l(i)eben“ heraus teilgenommen hat.

Aber was bedeutet IKONE DS. überhaupt?

Es ist die Abkürzung für: „Interkommunales Netzwerk Digitale Stadt“. Neben einem regen Dialog unter den Mitgliedern standen die übergeordneten Themen „Künstliche Intelligenz in der Verwaltung“ und „Sensorfunknetze im Stadtgebiet - Möglichkeiten, Anwendungen und Erfahrungen“ am 23. September im Fokus. Lösungen zum Anfassen in der Ausstellung, Expertinnen und Experten an Thementischen und spannende Vorträge bildeten ein praxisgerechtes und spannendes Programm.

"Über den gegenseitigen Erfahrungsaustausch im Netzwerk profitieren die Kommunen voneinander und bringen gemeinsam Lösungen auf den Weg. Dass einzelne Kommunen Insellösungen entwickeln, wird keine Zukunft haben. Als Land fördern wir diese Netzwerkkoordination langfristig", so Innenminister Roger Lewentz.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ikone-ds.de

 

Fotos: Martin Koch Fotografie

Land l(i)eben - digital.gemeinsam.vorOrt - Wir sind Teil der Smart Cities Modellprojektförderung

„Das Projekt Land l(i)eben bietet unserer Region die Chance, sich in Zeiten des demographischen Wandels ein Stück weit neu zu erfinden, neue Wege zu gehen, innovative Projekte anzugehen und den Prozess zur Digitalisierung im Rahmen einer integrierten Digitalstrategie voranzubringen und für unsere Bürgerinnen und Bürger in möglichst viele Bereiche unseres Alltags zu implementieren“, so Landrat Otto Rubly.

Das Motto des Projektes ist "Land l(i)eben" und lässt viele Lesarten und Interpretationen zu. Allen aber ist gemein: Sie stärken die Vorteile und Chancen der Region mit Hilfe weiterer Digitalisierung, machen den ländlichen Raum attraktiv und zukunftsfähig und schaffen so eine Bleibeperspektive.
Ziel ist es, Räume für die Zukunft zu schaffen, Traditionelles und Innovatives zu mischen, die passende Lösung für jede Gemeinde zu finden, aber dennoch den Landkreis als Ganzes zu sehen, die Räume zu entwickeln und zu vernetzen.
Daseinsvorsorge und Teilhabe, aber auch die Wahrung der kulturellen Identität stehen im Fokus unserer Strategie.
Durch die Schwerpunkte attraktive Mobilität, attraktives Arbeiten und Teilhabe an und durch Digitalisierung werden unsere Dörfer attraktiver für alle Bürgerinnen und Bürger werden.

Nachfolgend sind einige der Ideen aufgeführt, die es nun zu planen und umzusetzen gilt:
DIGITALWERKSTATT KINDER und JUGENDLICHE
Es werden digitale Lösungen mit und für Jugendliche entwickelt, z.B. Apps. Die Jugendlichen werden proaktiv am Gesamtprozess der Smart City-Strategie beteiligt.

KULTURELLE TEILHABE in WOHNEINRICHTUNGEN
Diese Maßnahme dient dazu, dass immobil gewordenen Seniorinnen und Senioren weiterhin am kulturellen Leben teilhaben können, indem kulturelle Veranstaltungen, die beispielsweise in der Fritz Wunderlich Halle stattfinden, direkt in die Einrichtungen übertragen werden.

DIGITALES PRAKTIKUM im Co-Working Space
Vielen Jugendlichen wird die Suche nach einem Praktikum dadurch erschwert, dass sie aufgrund unzureichender Mobilitätsangebote die Betriebsstätten nicht erreichen können. Durch die Einrichtung von Co-Working Spaces mit der technischen Ausstattung für digitale Praktika wird die Möglichkeit geboten, vom Heimatort aus, ein Praktikum zu
absolvieren.

TELEMEDIZIN
Mit Telemedizin wird auf die überalterte und weit in der Fläche verteilte Bevölkerung sowie die geringe Arztdichte reagiert. In Zusammenarbeit mit den MVZs der Region wird ein Pilotzentrum geschaffen, das mit medizinischen High-End-Geräten ausgestattet ist. Hier können Ärzte und Ärztinnen aus der Ferne z.B. Medikationsanordnungen ändern oder bei akutem Risiko die PatientInnen informieren.

MOBILITÄTS-APP
Statt einzelner Apps für verschiedene Mobilitätsangebote wird im Landkreis eine App entwickelt, die alle Angebote übersichtlich darstellt und, aufbauend auf bestehenden Systemen, auch für Buchungen verwendet werden kann.
Gebündelt werden Angebote des ÖPNV, Standorte von E-Ladesäulen, unsere Draisine, aber auch private und ehrenamtliche Verkehrsangebote wie Ridesharing, der Bürgerbus oder Mitfahrbänke.

KINDER-APP
Auf Basis bestehender Datenbanken wird für den Kreis eine App für Kinder und Eltern entwickelt, die Spielplätze, Einrichtungen sowie Events und spezielle Angebote, z.B. den neu entstehenden Kindermusikantenwanderweg, übersichtlich darstellt. Grundansicht ist eine Kartendarstellung mit Navigationsmöglichkeit. Die App ist interaktiv und bietet die Möglichkeit für Empfehlungen und Austausch.

Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Die Modellprojekte Smart Cities entwickeln und erproben sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft. Die Modellprojekte 2021 stehen unter dem Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. Die Projekte, die mit 90 % gefördert werden sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können.

Auf den Aufruf hatten sich 94 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben.

Die Förderentscheidung beruhte auf einem mehrstufigen Prüfprozess. Alle Bewerbungen wurden von je zwei externen Fachgutachtern bewertet. Auf dieser Basis entschied eine elfköpfige Jury unter Vorsitz von Bau-Staatssekretärin Anne Katrin Bohle. Der Jury gehörten Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft, der Politik und der kommunalen Spitzenverbände an.

 

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