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02.08.2022

Staatssekretär Stich überreicht Förderbescheid des Landes an Landrat Otto Rubly

vlnr: Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Conrad, Staatssekretär Randolg Stich, Landrat Otto Rubly, Kreisbeigeordnete Helge Schwab und Dr. Stefan Spitzer

980.000 Euro für Sanierung des Verwaltungsgebäudes der Kreisverwaltung Kusel

Zur Freude von Landrat Otto Rubly und den Beigeordneten des Landkreises Kusel hatte Innenstaatssekretär Randolf Stich bei seinem Besuch der Kreisverwaltung Kusel einen Förderbescheid in Höhe von 980.000 Euro aus dem Investitionsstock 2022 im Gepäck. Gefördert wird die Sanierung des Verwaltungsgebäudes des Landkreises Kusel.

„Der Landkreis möchte mit den bereitgestellten Mitteln zwei Gebäudeteile des Kreisverwaltungsgebäudes sanieren und strebt neben der brandschutztechnischen auch die energetische Ertüchtigung an. Damit wird das Gebäude nicht nur den aktuellen Anforderungen des Klimawandels angepasst, sondern auch in Bezug auf die Sicherheit des Gebäudes auf den neuesten Stand gebracht“, sagte Staatssekretär Stich.

Neben dem Austausch der Fenster ist auch die Umstellung der alten Beleuchtung auf energiesparende, moderne LED-Beleuchtung beabsichtigt. Damit kann nun die Sanierung eines weiteren Gebäudeteils der Kreisverwaltung auf den Weg gebracht werden. Das Investitionsvolumen beträgt rd. 1,65 Millionen Euro, die Förderung über I-Stock-Mittel beträgt 60%.

In den Jahren 2017 bis 2021 hatte das Land die Sanierung des Kreisverwaltungsgebäudes bereits finanziell aus dem Investitionsstock unterstützt. „Die Arbeiten im Gebäudeteil A, dem ehemaligen Gesundheitsamt, sind bereits abgeschlossen und auch die Planung zur Sanierung des Gebäudeteils C stehen. Mit dem weiteren Bewilligungsbescheid des Landes können wir nun auch die Sanierung der Gebäudeteile D und E, des Altbaus, in Angriff nehmen“, erläuterte Landrat Otto Rubly. „Wir werden in den kommenden beiden Jahren einiges zu tun habe, um unser Dienstgebäude nach und nach energetisch und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. Die Bewilligung der I-Stock-Mittel ist ein unerlässlicher Baustein, damit wir unser Gesamtkonzept umsetzen können und als Kommune einen Beitrag zur Energiewende leisten können“.

Laut Landrat Rubly sollen die Arbeiten Anfang 2023 beginnen, die voraussichtliche Bauzeit wird rund 2 Jahre betragen. „Wir planen, im Bestand zu bauen, was während der Bauzeit zu Beeinträchtigungen führen kann. Es ist uns jedoch sehr wichtig, dass während der Bauphase die Bürgerdienste, wie etwa die Zulassungs- und die Führerscheinstelle, für unsere Bürgerinnen und Bürger uneingeschränkt zur Verfügung stehen“, betont Landrat Rubly. „Mit der Sanierung stellen wir die Kreisverwaltung für die Zukunft gut auf. Wir sind daher sehr froh, dass wir nun mit der Übergabe des Förderbescheids die nächsten Schritte des Projekts einleiten können.“

„Die Ausschreibung der Arbeiten erfolgt in verschiedenen Losen und ist daher auch für unsere ortsansässigen Unternehmen von Interesse“, erhofft sich der Landrat einen positiven Effekt für die regionalen kleinen und mittelständigen Betriebe.

 „Der Investitionsstock mit seinen Förderungsmöglichkeiten ist ein wichtiger Motor für die regionale Bauwirtschaft. Das tatsächlich ausgelöste Investitionsvolumen übertrifft das eingesetzte Fördervolumen oft um ein Vielfaches. Zudem greift der Investitionsstock nur dann, wenn sonst kein anderes Förderinstrument greift“, so der Staatssekretär.

Der Bau und die Sanierung kommunaler Einrichtungen zählen zu den typischen Fällen für eine Unterstützung aus dem Investitionsstock.

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