Sie befinden sich hier

03.09.2021

LEADER-Bewerbung macht Fortschritte

Jugendliche als Experten für ihre Region gefragt

Das Kneippbecken und die Grillplätze am Seewoog in Miesenbach, das Begehbare Geschichtsbuch in der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, die Käfer-Safari in Bruchmühlbach-Miesau, die Initiative „Quirnbach in Takt“ oder das keltische Wagengrab in Weilerbach – viele kennen diese Highlights in unserer Region. Aber nicht alle wissen, dass hier Fördermittel der EU geflossen sind. Seit 2014 ist die LEADER-Region Westrich-Glantal dabei, Fördermittel der EU und des Landes Rheinland-Pfalz in gute Ideen in der Region zu investieren. Damit das auch so bleibt, wird gerade die Bewerbung für die erneute Aufnahme ins Förderprogramm LEADER zusammengestellt.

Dafür hat sich die bereits bestehende LEADER-Region Westrich-Glantal etwas erweitert. Ab 2023 sollen mit der Anerkennung als neues Fördergebiet auch die Verbandsgemeinden Kusel-Altenglan und Weilerbach dazukommen. Während die Weilerbacher Gemeinden bereits in der Nachbarregion Donnersberger und Lautrer Land aktiv waren, steigt die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan nach einer Pause erneut ins LEADER-Programm ein.

Nach der Auftaktveranstaltung am 24. Juni konnten Bürgerinnen und Bürger der Region ihre Ideen und Meinungen in einer Online-Befragung einbringen. Mehr als 190 Personen nahmen an der Umfrage teil. Aus ihrer Sicht sollte LEADER in Zukunft dazu beitragen, die Digitalisierung voranzutreiben, Einrichtungen zur Daseinsvorsorge zu unterstützen und die touristische Infrastruktur weiterzuentwickeln. Mit diesen Ergebnissen an der Hand werden zurzeit auch Experten für die Region interviewt. Zu Wort kommen z.B. der Bauern- und Winzerverband, Vereinsvorsitzende, Unternehmer und Wirtschaftsförderer, die ihre Einschätzungen zur Region weitergeben. Nach den Sommerferien wurde zusätzlich eine Jugendbefragung gestartet. In Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendeinrichtungen, werden junge Mitbürgerinnen und Mitbürger nach ihrer Meinung gefragt. Die Teilnahme an der Online-Umfrage soll bis Ende September möglich sein. Alle Ergebnisse fließen anschließend gebündelt in die regionale Strategie, die dem Wirtschaftsministerium in Mainz vorgelegt wird.

Die fertige Strategie wird der Öffentlichkeit am 4. November 2021 vorgestellt. An diesem Termin sollen auch Ideen für das Motto der Region gesammelt werden. Alle Informationen zur Bewerbung als LEADER-Region finden sich auf der Website www.entraportal.de/leader-westrich-glantal .

Kontextspalte