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01.09.2020

Elektroaltgeräte, Altbatterien und Altakkumulatoren richtig entsorgen      

Nach den Vorschriften des Elektro- bzw. des Batteriegesetzes dürfen alte Elektrogeräte, Altbatterien und Altakkumulatoren nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.  Grund hierfür ist zum einen, dass Elektroaltgeräte und Batterien wichtige Rohstoffe wie beispielsweise Metalle enthalten, die recycelt und wiederverwertet werden können. Zum anderen können Batterien besondere Schadstoffe wie Quecksilber, Blei oder auch Cadmium enthalten, die gesundheitsschädigend für Menschen und Tiere und belastend für unsere Umwelt und Natur sind.

Darüber hinaus haben moderne Akku-Systeme eine äußerst hohe Energiedichte, die – im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien- auch bei älteren Geräten und nach längerer Ruhephase noch eine hohe Ladung besitzen. Diese erzeugt bei Beschädigung oder übermäßiger Hitze einen Kurzschluss. Durch die dabei freigesetzte Energie entstehen enorme Temperaturen, die sämtliches brennbare Material in der direkten Umgebung in Flammen setzen können.

Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht fest in den Altgeräten verbaut sind -wie z.B. bei elektrischen Werkzeugen oder Laptops-, müssen vor der Abgabe an einer Sammelstelle von den Altgeräten getrennt und über die für die Erfassung von Batterien vorgesehenen Batteriesammelbehälter entsorgt werden. Entsprechende Sammelbehältnisse stehen im Handel, am Umweltmobil oder auf den Elektroschrottsammelstellen des Landkreises bereit. Elektroaltgeräte, bei denen sich die Altbatterien bzw. Altakkumulatoren nicht zerstörungsfrei entnehmen lassen, werden auf den Elektroschrottsammelstellen getrennt von den übrigen Altgeräten erfasst.

Als Erkennungszeichen dient das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne, dass auf dem Gerät, der Batterie selbst oder in der Gebrauchsanweisung zu finden ist.

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