Sie befinden sich hier

Inhalt

Bauschutt Annahmestelle in Pfeffelbach geschlossen

Die Bauschutt-Annahmestelle der Firma Hartsteinwerke Gihl GmbH in Pfeffelbach bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

 

 

Illegale Müllablagerung zwischen Gumbsweiler und Welchweiler

Am Freitag den 28.06.2019 wurde im Zeitraum von 12:00 bis 19:00 Uhr zwischen Gumbsweiler und Welchweiler (K27) an einem Feldweg Richtung Friedenwald (Pilgerhof) ca. 3 m³ Abfall illegal entsorgt. Es handelt sich hierbei um Bau- und Restabfall teilweise in blauen Säcken verpackt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kreisverwaltung Kusel, Abfallwirtschaft Tel. 06381 424227 entgegen. 

 

 

Schließung der Grünschnittsammelstelle in Schellweiler

Die Grünschnittsammelstelle in Schellweiler wurde geschlossen, da auf dem Gelände eine Windkraftanlage errichtet wird.

Bis ein neuer Standort in Schellweiler gefunden ist, können die Bürger von Schellweiler ihren Grünschnitt  zur Grünschnittsammelstelle in Hüffler bringen.

Angeliefert werden können dort:

  • Äste, Heckenschnitt, Baumschnittmaterial
  • Rasenschnitt und Laub
  • Sträucher

Die Ortsgemeinde bittet darum, den Grünschnitt so abzuladen, dass die Abfälle von hinten nach vorne aufgefüllt werden können. Das Grünschnittmaterial bitte auf keinen Fall auf dem Fahrweg ablagern.

 

 

 

Tipps zum Umgang mit der Biotonne im Sommer

  • Stellen Sie die Biotonne im Sommer nach Möglichkeit nicht in die Sonne, sondern an einen schattigen kühlen Platz

  • Vor dem ersten Befüllen und nach jeder Leerung der Biotonne ist es ratsam, den Boden mit zerknülltem Zeitungspapier auszufüllen, das saugt überschüssige Flüssigkeit auf und vermindert Anhaftungen

  • Lockeres Befüllen und Einwickeln feuchter Abfälle in Zeitungspapier sorgt in der Biotonne für weniger Geruch

  • Tierische Abfälle sind bevorzugte Ablageplätze für Fliegeneier. Insbesondere Fleisch- und Fischabfälle sollten daher in Papier eingewickelt werden, der Deckel der Tonne sollte immer geschlossen sein, damit Fliegen nicht in das Behälterinnere gelangen

  • Lassen Sie die Biotonne nach der Leerung bei gutem Wetter offen stehen, damit sie austrocknen kann

  • Entfernen Sie Reste an Wänden und Boden oder spülen Sie die Tonne bei Bedarf mit Wasser aus
  • Ein Austausch des Tonnendeckels gegen einen Biofilterdeckel kann die Feuchtigkeit im Gefäß reduzieren und damit Gerüchen und Fäulnisprozessen vorbeugen. Durch diesen Spezialdeckel werden Faulgase abgebaut und die Sporenbildung von Schimmelpilzen erschwert. Zudem hat der Deckel einen Dichtungsring, der das Eindringen von Ungeziefer erschwert.  
    Einen Biofilterdeckel können Sie gegen eine einmalige Gebühr von 35,- Euro bei der Kreisverwaltung Kusel beantragen. Download_IconHier kommen Sie zum Antrag
  • Streuen Sie in dünner Schicht Gesteins- oder Tonmehl in die Biotonne, wenn Maden aufgetreten sind. Das vermindert auch unangenehme Gerüche und verhindert die Bildung von Schimmelpilzen

 

Für alle Fragen rund um das Thema Biotonne und Abfallentsorgung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referats Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung Kusel, Tel. 06381/424-0 oder E-Mail: abfallwirtschaft@remove-this.kv-kus.de, gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

Müllabfuhr nach Pfingsten

Wegen des Feiertages Pfingstmontag (10. Juni) verschieben sich die Abfuhrtermine für die Restmüll- und Biotonnen sowie für die Wertstoffsäcke in der Folgewoche (KW 24/11. – 14. Juni)

  • von Montag, 10.6.19 auf Dienstag, 11.6.19,
  • von Dienstag, 11.6.19 auf Mittwoch, 12.6.19,
  • von Mittwoch, 12.6.19  auf Donnerstag, 13.6.19 und
  • von Donnerstag, 13.6.19 auf Freitag, 14.6.19.

Die Abfuhr freitags wird nicht verschoben, sie erfolgt regulär.

 

 

Biotonne - ein erstes Fazit


Seit dem 1.1.2019 wird im Landkreis Kusel der Biomüll getrennt gesammelt. 

Die ersten Auswertungen der im Januar angelieferten Abfallmengen haben gezeigt, dass der Anteil des Bioabfalls ca. 42%, also fast die Hälfte, unseres gesamten Abfalls ausmacht.

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen die neue Tonne und entsorgen ihre organischen Abfälle nicht mehr im Restmüll, sondern in der Biotonne. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur kommunalen Energiewende. Aus den Abfällen wird in einer Vergärungsanlage Biogas und Kompost. Sie werden dann – ganz im Sinne Kreislaufwirtschaft – wieder dem natürlichen Stoffkreislauf zugeführt.

Damit kann jeder einen kleinen Beitrag für eine „saubere Zukunft“  leisten.

Anträge auf Befreiung von der Biotonne - Kontrolleure unterwegs

Zurzeit sind im Landkreis Mitarbeiter der Kreisverwaltung zur Bearbeitung der  Anträge auf Befreiung von der Biotonne unterwegs. Dabei werden die Befreiungsvoraussetzungen bei den Antragstellern vor Ort überprüft.

Dabei hat sich gezeigt, dass viele Antragsteller die Voraussetzungen für eine Befreiung nicht oder nur teilweise erfüllen, was dann in der Konsequenz zu einer Ablehnung des Befreiungsantrages führen wird.

Wir möchten Sie an dieser Stelle daher nochmals auf die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Biotonne hinweisen:

·         fachgerechte Eigenkompostierung mit einem Thermokomposter (geschlossener Komposter)

·         Alle auf dem Grundstück und im Haushalt anfallenden Bioabfälle werden der Eigenkompostierung zugeführt (Grünschnitt kann weiterhin zu den Grünschnittsammelstellen gebracht werden)

·         Verwertung des entstehenden Komposts auf dem eigenen Grundstück

·         Gartenfläche von mindesten 40 m² pro Person im Haushalt erforderlich

Haben Sie einen Antrag gestellt und sind nicht sicher, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen? Dann können Sie sich gerne telefonisch unter der Nummer 06381/424-440 mit uns in Verbindung setzen!

 

 

Da es bezüglich der Verwertung von Bioabfällen immer wieder zu Fragen kommt, hier nochmal einige grundlegende Informationen:

Grundsätzlich gilt: Der Komposthaufen ist keine Biotonne! Nicht alle Abfälle, die in der Küche oder im Garten anfallen, eignen sich zum Kompostieren. 

Für einen „guten“ Kompost ist das Mischungsverhältnis der einzelnen Abfälle wichtig, denn die Mikroorganismen brauchen zur Zersetzung des Abfalls das richtige Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis. Achten Sie daher darauf, dass Sie immer eine gewisse Balance zwischen feuchten und trockenen, groben und feinen sowie kohlenstoffreichen (Laub, Baumschnitt, Strauchschnitt) und stickstoffreichen (Bioabfälle, Grasschnitt, Kaffee- und Teereste) Materialien haben.

Nicht auf den Kompost gehören:

·         Abfälle von Zitrusfrüchten

·         Essensreste von gekochten Mahlzeiten oder verdorbene Lebensmittel

·         tierische Abfälle, wie z.B. Wurst, Fleisch, Fisch, Knochen sowie

·         Käse- und Milchproduktereste

Strenger Geruch, Ungeziefer, Ratten, Schimmel und unverrottbare Abfälle können die Folge von unsachgemäßer Kompostierung sein – denken Sie bei der Entsorgung Ihrer Abfälle an diese möglichen Folgen für sich, Ihre Nachbarn und die Umwelt.

Die Biotonne ist eine notwendige Ergänzung zur Eigenkompostierung, denn alle biogenen Abfälle, die nicht auf den Kompost dürfen, können Sie nur in der Biotonne entsorgen!

 

 

Kontextspalte