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Gefördert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Gefördert aus Mitteln des Landes Rheinland-PfalzVerlässlich. Detailliert. Geprüft. Barrierefreiheit als Qualitäts- und Komfortmerkmal in Deutschland

 


Mai 2021

520.000 Euro für Mehrgenerationenplatz St. Julian

Ausflugziel, Rastplatz, Begegnungsstätte: Die Ortsgemeinde St. Julian im Landkreis Kusel errichtet einen Mehrgenerationenplatz. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit rund 520.000 Euro. Das hat Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing bekannt gegeben.

„Der neue Platz wird ein Ausflugsziel, ein Rastplatz und ein zentraler Begegnungsort in St. Julian. Das Vorhaben kommt Einheimischen wie Gästen gleichermaßen zugute und ist somit ein gelungenes Beispiel für die Umsetzung der Tourismusstrategie 2025 ¬– zeigt es doch, dass Investitionen in touristische Infrastruktur die Lebensqualität der Bevölkerung insgesamt verbessern“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing anlässlich der Unterzeichnung des Förderbescheids in Höhe von rund 520.000 Euro.

Das Projekt „Barrierefreier Mehrgenerationenplatz“ in St Julian (Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein) wird auf einer ca. 10.000 qm großen Teilflache im nordöstlichen Bereich des jetzigen Sportplatzes entstehen. Geplant ist ein barrierefrei gestalteter überörtlicher Treffpunkt für Jung und Alt, der eine Ergänzung der vorhandenen touristischen Angebote darstellt. Im Ort wurde bereits eine barrierefreie WC-Anlage errichtet (Förderprogramm „Tourismus für Alle“).

Der Platz liegt günstig nahe des vom ADFC mit vier Sternen klassifizierten Glan-Blies Radweg, dem European Leading Trail Veldenz Wanderweg und der Draisinenstrecke entstehen. Der Platz soll im Rahmen der touristischen Vermarktung der Rad- und Wanderwege sowie der Draisinenstrecke als Ausflugsziel beworben werden. Ferienwohnungen und Gaststätten befinden sich nahe der Draisinenstrecke/Radweg.

Neben einem Bewegungsparcours sind auch Fitnessgeräte für Erwachsene, Sitzgelegenheiten und naturnahe Herausforderungen für Kinder vorgesehen. Es entstehen ebenerdige Trampoline, ein barrierefreies Familien- und Rollikarussel, ein Bouleplatz und ein barrierefreier Fitnessbereich. Weiterhin ist ein großzügiger Picknickbereich, mit Hängematten und einer großen Rasenfläche vorgesehen.

Die geplante Maßnahme ist Teil eines Gesamtpaketes, das zum Ziel hat, möglichst abwechslungsreiche barrierefreie Freizeitmöglichkeiten anzubieten, um neue Gäste anzusprechen und Angebote zur Aufenthaltsverlängerung zu bieten. Das Vorhaben passt in das Konzept des Landkreises Kusel zum Aufbau einer lückenlosen barrierefreien Servicekette im Tourismus. Durch die zentrale Lage am Glan-Blies-Radweg und der Draisinenstrecke besteht eine gute Voraussetzung, dass der Mehrgenerationenplatz nach Fertigstellung von einer großen Gästegruppe genutzt und damit ein Anreiz für einen Aufenthalt in St. Julian geschaffen wird.

 

April 2020

Gute Nachrichten aus Mainz: 1,3 Millionen Euro für barrierefreie Burg Lichtenberg

Mit dem heutigen Tag ist der Landkreis dem Ziel der barrierefreien Erschließung der Burg Lichtenberg ein gutes Stück näher gekommen. Aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau hat die Kreisverwaltung die Förderzusage für den Ausbau der barrierefreien Wegeführung auf der Burganlage erhalten.

„Wir freuen uns sehr über den Bescheid des Landes - nun können wir uns an die Arbeit machen und in einem ersten Schritt den Ausbau des Teilabschnitts zwischen der Bushaltestelle und dem Burgtor angehen“, freut sich Landrat Otto Rubly über die Nachricht aus Mainz. Nun werden die Ausschreibungen vorbereitet, und wenn alles gut läuft, können die Arbeiten im Juni beginnen.

Derzeit laufen bereits die Bauarbeiten für die neue barrierefreie Bushaltestelle vor der Burg und auch  in der Zehntscheune sind die Arbeiten für den barrierefreien Ausbau bereits in vollem Gange. Im Tourismuskonzept der Modellregion Pfälzer Bergland spielt das Thema Barrierefreiheit eine wichtige Rolle und mit Hilfe der Förderung der EU und des Landes kann jetzt ein weiterer Baustein im Gesamtkonzept „Tourismus für Alle“ in die Umsetzung gehen.

Der Ausbau der Wegeführung auf dem Areal der Burg soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen  und den Zugang zur Burg  vom Parkplatz bzw. der Bushaltestelle aus zu den zentralen Einrichtungen der Oberburg – d.h. zur Zehntscheune, zum Burgrestaurant, zur Kirche, zum Geoskop und zur Jugendherberge ermöglichen.

Innerhalb der Burganlage wird ein 1,20 Meter breites, barrierefreies Plattenband in die bestehenden Wege aus Naturstein eingebaut, Höhenunterschiede können zukünftig mit Hilfe eines Aufzugs bzw. Plattformliften überwunden werden. Taktile Elemente vervollständigen das Konzept der barrierefreien Erschließung.

Die Landesregierung unterstützt den Ausbau mit 1,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)- und Landesmitteln. „Die Modellregion Pfälzer Bergland verfolgt den barrierefreien Ausbau touristischer Angebote sehr konsequent. Das hat Vorbildcharakter. Von den öffentlichen Investitionen erhoffen wir uns Impulse für private Folgeinvestitionen. Wir wollen, dass die Schönheit unseres Landes für möglichst alle Menschen erleb- und erfahrbar ist“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing anlässlich des Förderbescheids.

Die Förderung für das Projekt beträgt mit rund 1,32 Millionen Euro 85% der förderfähigen Gesamtausgaben in Höhe von rund 1,55 Millionen Euro. Der Ausbau soll bis Dezember 2021 umgesetzt werden.

 

 

Barrierefreie Angebote

 

Juni 2019

Pilotstrecke barrierefreie Radroute

Landkreis Kusel: Im Pilotprojekt „Glan-Blies- und Odenbach-Radweg“ wird erstmalig in Rheinland-Pfalz ab Mai 2019 auf einer 14 km langen Strecke zwischen Lauterecken und Reipoltskirchen die neue Beschilderung für barrierefreie Radrouten montiert und einem Praxistest durch beeinträchtigte Radfahrer unterzogen. Die Erkenntnisse aus diesem Praxistest fließen in die Fortschreibung der „HBR-Barrierefreiheit“ (Hinweise zur wegweisenden Beschilderung von Radwegen in Rheinland-Pfalz) ein.

Die Akteure in der Modellregion Pfälzer Bergland planen im Anschluss die Zertifizierung des Radwegs nach den bundesweiten Kriterien „Reisen für alle“. Hierfür muss auch die begleitende Infrastruktur an der Strecke (WCs und Rastplätze) barrierefrei ertüchtigt werden. Zudem steht schon jetzt die Prüfung weiterer barrierefreier Streckenabschnitte auf dem Glan-Blies-Radweg auf der Agenda.

Infos zum barrierefreien „Glan-Blies- und Odenbach-Radweg“ finden sich auf 
www.radwanderland-fachportal.de und nach der Beschilderung auch als Route unter www.radwanderland.de. Die neu entstehenden Angebote sollen in die Datenbank „Reisen für ALLE“ des DSFT eingepflegt werden.

Die Maßnahme basiert auf der Initiative des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) im Schwerpunkt „Tourismus für alle“. In 10 Modellregionen des Landes wird gemeinsam mit der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und für die Radwege mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz an der Umsetzung barrierefreier Infrastrukturen gearbeitet (www.mwvlw.rlp.de). Diese 10 Modellregionen erhalten eine Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um in ihrer Region eine barrierefreie touristische Serviceketten auszubauen.

Ab Anfang 2017 wurden als Grundlage für die Kommunen im Land drei Leitfäden für eine koordinierte Umsetzung barrierefreier Infrastruktur a) für barrierefreie Radwege, b) für barrierefreie Wanderwege sowie c) für barrierefreie touristische Fußwege-Leitsysteme erarbeitet. Diese beschreiben Vorgaben für die Entwicklung und Beschilderung von barrierefreien Wegen und sind Voraussetzung für eine Förderung (vgl. www.inklusion.rlp.de, www.rlp.tourismusnetzwerk.info).

Die vorhandene HBR wurde um ein Kapitel „Barrierefreiheit“ ergänzt und die Radwege bzw. Radwegenetze in den Modellregionen Pfälzer Bergland, Bad Dürkheim/Neustadt und Germersheim bezüglich ihrer barrierefreien Eignung detailliert geprüft und bewertet.

Rheinland-Pfalz nimmt mit diesem Leitfaden sowie der konkreten Umsetzung von barrierefreien Radwegen eine bundesweite Vorreiterrolle ein.

Gemeinsame Presseinformation des Landkreises Kusel und des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz (26.6.2019)

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März 2019

Förderprogramm "Tourismus für alle": Barrierefreie innere Erschließung der Zehntscheune auf Burg Lichtenberg

 

Halbe Million Euro für barrierefreien Ausbau der Burg Lichtenberg - Das Wirtschaftsministerium unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „Tourismus für alle“ Investitionen in den  barrierefreien Tourismus. 

 

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) Rheinland-Pfalz hat einen Förderbescheid in Höhe von rund 500.000 Euro an Landrat Otto Rubly überreicht. Die Summe setzt sich aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (IWB) für die Förderperiode 2014-2020 sowie komplementäre FAG-Mittel (Finanzausgleichsgesetz; Projektförderung) des Landes Rheinland-Pfalz zusammen.

Der Landkreis Kusel möchte Teile der sich in Thallichtenberg befindlichen Burg Lichtenberg barrierefrei ausbauen. Die Burg Lichtenberg ist die größte Burg der Pfalz und eine der größten Burganlagen Deutschlands. Sie stellt für den Landkreis Kusel und das Pfälzer Bergland eine bedeutende touristische Destination dar.

Einige Bereiche der Burg, beispielsweise Jugendherberge und Burgrestaurant sowie Parkplätze sind bereits barrierefrei nutzbar.

Die Zehntscheune beherbergt über mehrere Etagen Veranstaltungs- und Konzerträume, Museen sowie ein Foyer. Mit dem jetzt überreichten Förderbescheid kann der barrierefreie Ausbau der Zehntscheune beginnen. Der vorliegende Bewilligungsbescheid unterstützt das erste von insgesamt drei im Rahmen des Förderprogramms „Tourismus für alle“ geplanten Vorhaben rund um die Burg Lichtenberg. Mit dem Geld soll die Zehntscheune in der Burg Lichtenberg auf allen Geschossen barrierefrei ausgebaut werden.

Die barrierefreie Erschließung der Wegeführung des Burggeländes sowie ein multimediales Audioführungssystem mit barrierefreien Führungen für unterschiedliche Besuchergruppen sollen folgen. Zusätzlich soll mithilfe einer Förderung über das Landesverkehrsfinanzierungsgesetz bzw. Landesfinanzausgleichsgesetz eine barrierefreie Bushaltestelle errichtet werden.

Die Zehntscheune kann aufgrund ihrer Erschließung zurzeit noch nicht von Menschen mit Behinderungen genutzt werden. Lediglich ein Teil des Foyers ist barrierefrei zu erreichen.

Ist die Erreichung des Veranstaltungsraumes im Erdgeschoss mit Hilfe zusätzlicher Begleiter vielleicht noch denkbar, so sind doch die Nutzung der Toiletten im Untergeschoss, die Besichtigung der Ausstellungen im ersten und zweiten Obergeschoss sowie der Besuch von Veranstaltungen auf der Galerie  für diesen Personenkreis ausgeschlossen.

Um behinderten Menschen die Nutzung der Burg ebenfalls zu ermöglichen, sind verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Barrierefreiheit an der Zehntscheune geplant. Zur barrierefreien vertikalen Erschließung des Gebäudes ist ein Aufzug an der Nordwestseite (Rückseite) des Gebäudes geplant. Der Aufzug hat Haltestellen im Untergeschoss, Erdgeschoss, im ersten und zweiten Obergeschoss. Um barrierefrei in den Veranstaltungsraum im Dachgeschoss zu gelangen, wird an der zweiten Treppe ins Dachgeschoss ein Treppenplattformlift eingebaut. Zur Überwindung eines etwa 50 cm hohen Absatzes im Erdgeschoss wird ebenfalls ein Treppenplattformlift eingesetzt. Im Kellergeschoss wird zudem eine behindertengerechte Toilette erbaut.  

Durch den barrierefreien Ausbau der Zehntscheune und nachfolgend der Burganlage wird die touristische Wertschöpfung gesteigert, neue Zielgruppen angesprochen und das Reisen für Alle ermöglicht – von der jungen Familie mit Kinderwagen bis hin zum Rollstuhlfahrer.

Durch Investitionen in die Barrierefreiheit werden nachhaltig und langfristig die touristische Qualität und der Komfort gesteigert.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 592.000 €. Rund 207.000 € stammen aus Landesmitteln, circa 295.000 € aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 90.000 € übernimmt der Landkreis Kusel. 

 

 

Oktober 2018

Einstellung eines Projektleiters für den barrierefreien Tourismus in der Modellregion Pfälzer Bergland

Seit 1. Oktober 2018 ist Christoph Rübel als Projektleiter für barrierefreien Tourismus bei der Kreisverwaltung Kusel für die Modellregion Pfälzer Bergland tätig.

Sein Ziel ist es, die bereits angestoßenen Projekte, insbesondere den barrierefreien Umbau von Burg Lichtenberg, umzusetzen und in den kommenden Jahren den barrierefreien Tourismus im Pfälzer Bergland zu stärken. Die Stelle wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

 

August 2018

 

Die barrierefreie Toilette in Sankt Julian direkt an Glan-Blies-Radweg, dem Wohnmobilstellplatz und der barrierefreien Draisinenbahn ist fertiggestellt und wird gut angenommen. Dieses Projekt wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und ist die erste Infrastrukturmaßnahme, die in der Modellregion vollständig umgesetzt ist.

 

 

 

Juni 2018

Touristische und kulturelle Einrichtungen des Landkreises in Kusel – das Horst-Eckel-Haus, das Bürgerbüro der Kreisverwaltung, die Touristinformation und Mobilitätszentrale Pfälzer Bergland Hin & Weg, das Haus Pfälzer Bergland, das Haus der Kulinarischen Landstrasse und die Fritz-Wunderlich-Halle - haben sich auf die Bedürfnisse von Gästen mit Handicap eingestellt und wurden am Mittwoch, 13. Juni 2018, vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mit dem Siegel „Reisen für Alle – Barrierefreiheit geprüft“ ausgezeichnet

Bei der Veranstaltung im Kurfürstlichen Schloss in Mainz wurden mehrere barrierefreie Betriebe mit dem Gütesiegel geehrt. Mit den sechs neuen Angeboten verfügt  das Pfälzer Bergland nun insgesamt über 14 zertifizierte Betriebe.

Mehr Barrierefreiheit schaffen – das ist das Ziel, das die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) im Auftrag des Wirtschaftsministeriums seit vielen Jahren strategisch verfolgt. Die RPT ist Lizenznehmer des bundesweiten Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ und unterstützt Betriebe dabei, vorhandene und neue touristische Angebote so zu gestalten, dass alle Menschen ihre beruflich oder privat motivierte Reise uneingeschränkt genießen können. Die Resonanz auf das Kennzeichnungssystem ist gut: Die oben genannten Einrichtungen des Landkreises gehören nun zu den inzwischen 326 touristischen Dienstleistungsunternehmen in Rheinland-Pfalz, die sich durch ihre Zertifizierung zum Thema Barrierefreiheit positioniert haben.

Die Kennzeichnung von „Reisen für Alle“ hilft selbstverständlich nicht nur Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneneinschränkungen, sondern auch älteren Menschen oder Familien mit Kindern. Sie alle können schon im Vorfeld online prüfen, ob beispielsweise Türbreiten, Bewegungsflächen oder spezielle Serviceleistungen vorhanden sind, und auf Basis dieser verlässlichen Informationen ihre Reiseentscheidung treffen – für einen schönen und unbeschwerten Urlaub.

Weitere Informationen zum barrierefreien Reisen im Pfälzer Bergland finden Sie im Internet unter „Barrierefreies Rheinland-Pfalz“.

 

März 2017

Barrierefreie Toilette Sankt Julian
Der Bau der barrierefreien Toilette Sankt Julian wird mit der finanziellen Unterstützung der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) realisiert.

Maßnahmenbeginn ist im April 2017, die Umsetzung soll etwa ein Jahr dauern. Die barrierefreie Toilette liegt in unmittelbarer Nähe zum Glan-Blies-Radweg und der barrierefrei zertifizierten Draisinenbahn und wird auch barrierefrei erreichbar sein.

Damit wird der erste Baustein des Konzeptes der Modellregion Pfälzer Bergland umgesetzt.

 

 

Mainz/ Kusel, 29. Juni 2015

Siegerregion Pfälzer Bergland beim Wettbewerb "Tourismus für Alle"

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat fünf Regionen als Sieger der ersten Runde des landesweiten Wettbewerbs „Tourismus für Alle“ zur Entwicklung von barrierefreien Modellregionen ausgezeichnet. „Urlauber, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sind eine wichtige Zielgruppe im Tourismus-Sektor, die wir willkommen heißen möchten. Insbesondere Senioren reisen viel und gerne und bevorzugt innerhalb Deutschlands. Und natürlich kommen barrierefreie Angebote vielen Menschen zugute: Eltern, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind, freuen sich genauso darüber wie in ihrer Aktivität eingeschränkte Personen“, sagte die Ministerin bei der Preisverleihung in Mainz.

Die Sieger-Regionen „Ahrtal“, „Landkreis Bad Dürkheim und Neustadt a.d.W.“, „Pfälzer Bergland“, „Südliche Weinstraße“ und „Vulkaneifel“ wurden durch eine unabhängige Fachjury ermittelt. „Wir freuen uns über die vielen interessanten Ideen und Konzepte zur Förderung der Barrierefreiheit in Rheinland-Pfalz, die uns erreicht haben“, sagte Lemke. Insgesamt hatten sich 14 Regionen am Wettbewerb beteiligt. „Nach mehrstündiger intensiver Diskussion gab es zum Schluss ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen um die ersten Plätze“, so Jury-Sprecher Prof. Dr. Marcus Herntrei.

Die Bewerber sollten sich zu Modellregionen zusammenschließen und touristische Gesamtkonzepte einreichen, welche entlang der Servicekette touristische Betriebe und Angebote für den barrierefreien Tourismus erschließen und miteinander vernetzen.

Alle Wettbewerbsbeiträge wurden anhand von Bewertungskriterien wie beispielsweise Qualitätsanspruch des eingereichten Konzepts im Sinne des barrierefreien „Tourismus für Alle“, Vernetzung und Zusammenarbeit der Akteure, Umsetzungsorientierung, Impulswirkung, Innovationsgrad und Ausgangslage bewertet.

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