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Neues aus der „Alten Welt“

Unter dieser Rubrik erfahren Sie künftig Neuigkeiten aus der „Alten Welt“

Unter dem Motto "Alte Welt im Aufbruch" haben Landrätin Bettina Dickes (KH) und die Landräte Ralf Leßmeister (KL), Otto Rubly (KUS) und Rainer Guth (KIB) gemeinsam mit Dekan Matthias Schwarz von der evangelischen Kirche (Protestantisches Dekanat an Alsenz und Lauter) eine Initiative gestartet, die ihr Augenmerk auf die Überschneidungsregion der vier Landkreise legt. Die Verbandsgemeinden Nahe-Glan, Otterbach-Otterberg, Lauterecken-Wolfstein und Nordpfälzer Land haben diesen Impuls gerne aufgegriffen. Eine scharfe Abgrenzung der "Alten Welt" soll es dabei ganz bewusst nicht geben – entscheidend sind die gemeinsamen Themen und Herausforderungen unserer ländlichen Region an Lauter, Glan und Alsenz.


 

November 2020: Leitbild zur Alte-Welt-Initiative vorgestellt

 

Unter dem Motto „Alte Welt im Aufbruch“ starteten im Sommer 2018 Landrätin Bettina Dickes und die Landräte Ralf Leßmeister, Otto Rubly und Rainer Guth gemeinsam mit Dekan Matthias Schwarz von der evangelischen Kirche die Alte Welt-Initiative. Die Impulse hierzu kamen von verschiedenen Seiten – eine wichtige Rolle spielten die konzeptionellen Vorarbeiten von Rudi Zapp sowie die Bemühungen der evangelischen Kirche um ein zentrales Projekt mit Jugendlichen in der Alten Welt. Ausschlaggebend für die weiteren Schritte war die Überzeugung, dass man in einem Raum, der für alle Landkreise jeweils eine „Randregion“ darstellt, nur gemeinsam etwas erreichen kann.

Dieser Prozess benötigt Zeit, ein gewisses Durchhaltevermögen und ein gemeinsames strategisches Fundament – ein Leitbild. Dieses wurde in einem etwa einjährigen Prozess unter Einbindung der Einschätzungen verschiedener Experten vor Ort, der Verwaltungen sowie der Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister erarbeitet und nun vorgestellt. Das Leitbild steht unter www.alte-welt.com für alle Interessierten zur Verfügung. Wichtig ist: Das Leitbild ist ein „lebendes Konzept“, Hinweise, Anregungen, Ideen etc. zu den Inhalten und darüber hinaus sind jederzeit herzlich willkommen und stärken die Initiative!

Was konkret ist das Leitbild? Das Leitbild arbeitet die gemeinsamen Merkmale und Chancen der Region heraus. Es liefert ein klares Bild über gemeinsame Bedarfe und Ziele sowie eine Sortierung, welche Themen und konkrete Handlungsansätze gemeinsam angegangen werden sollen.

Viele Schwächen des ländlichen Raums sind „vermeintliche Schwächen“, die ebenso gut auch als zu wenig wertgeschätzte Stärken und Potenziale bewertet werden können. Die Alte Welt vereint zahlreiche solcher Merkmale in sich, die teils erst auf den zweiten Blick als besondere „Pfunde“ erkannt und vermarktet werden können. Hierzu zählen die menschliche Nähe, die gelebte Nachbarschaft, die Bodenständigkeit und Verbindlichkeit der Menschen oder auch die Ursprünglichkeit, die Ruhe und der Freiraum, um nur einzelne Punkte zu nennen. Wie man diese und andere „Pfunde“ zum Nutzen der Region und ihrer Menschen, auch vor dem Hintergrund aktueller Trends „Pro Landleben“ aufgreifen kann und gleichzeitig tatsächliche Schwächen der Region (wie z.B. mangelhafte Infrastrukturen) verbessern kann, beschreibt das Leitbild.

Die Alte Welt kann als Region einen Gegenpol zur hektischen, „modernen“ Stadtwelt bieten. Dies gelingt jedoch nur, wenn die individuelle Erwartungshaltung und das spezifische Lebensmodell zu den Bedingungen und Entfaltungsmöglichkeiten passen. Ganz gleich, ob ein Mensch sich entscheidet in die Region zu ziehen oder hier als Gast Zeit zu verbringen – die Alte Welt hat viel zu bieten – keinesfalls jedoch für alle Ansprüche und für jeden Geschmack („die Alte Welt will jeden, der die Alte Welt will“). Das Leitbild gibt Beispiele für mögliche Lebensbilder wie z.B. Menschen, die für ihre Kinder oder sich selbst die Nähe zur Natur suchen, Liebhaber alter Bauernhöfe und großer Gärten, oder Menschen, die einen Beruf ausüben, der das – zumindest teilweise – Arbeiten von zuhause aus ermöglicht.

Wichtig dabei ist: Bei jeder Werbung für die Merkmale der eigenen Region gilt es, authentisch und „ehrlich“ zu bleiben – dies gilt ganz besonders für die Alte Welt, der Merkmale wie „Echtheit“ und „Verlässlichkeit“ glaubhaft zugeordnet werden.

Mit der Alte Welt Initiative der 5K bietet sich für die Alte Welt die Chance, diese Merkmale – besser als dies bis dato möglich war – sowohl nach innen als auch nach außen zu transportieren. Über die Kooperation der 5K und über das Erkennen und Bewusstwerden der eigenen, regionalen Stärken ist es möglich, Impulse für eine positive demografische und wirtschaftliche Entwicklung zu setzen. Alle Akteure der Region sind gefragt, sich in den weiteren Prozess einzubringen und den Nachbarn als „Partner“ zu sehen. Im Leitbild findet sich als zentrales Element das „Zukunftsbild 2035“ für die Alte-Welt, welches aus der Gesamtschau der Analyse für die Region am zielführendsten und tragfähigsten erscheint. Wesentliches Element dabei ist, dass sich die Region „treu bleibt“ und ihre eigenen Werte und Stärken für die Weiterentwicklung benutzt und nicht versucht, eine „neue Welt“ zu werden.

Die Leitbildentwicklung der Alte Welt Initiative zum Download finden Sie hier.


 

Oktober 2020: Was gibt’s Neues in der Alten Welt? Arbeitstreffen der 5-K-Runde in Lauterecken


Landrat Rubly hatte die Akteure der Alte-Welt-Initiative zu einem gemeinsamen Strategiegespräch ins Veldenz-Schloss nach Lauterecken eingeladen.

Neben den vier Landräten  der Kreise Kaiserslautern, Bad Kreuznach, Kusel und dem Donnersbergkreis, Dekan Mathias Schwarz und den Koordinatoren der Arbeitskreise nahmen Vertreter der vier Verbandsgemeinden, des für die Leitbilderstellung zuständigen Planungs- und Entwicklungsbüros sowie Frau Dr. Daniela Franke, Geschäftsführerin des Landkreistages, an dem Treffen teil.

Ganz oben auf der Agenda stand die Vorstellung des Leitbildes für die Alte Welt. Aber auch, was sich sonst noch so getan hat, war Thema der rund drei­stündigen Arbeitssitzung - die Ideenschmiede Alte Welt stellte sich vor und aktuelle Informationen aus den Arbeitsgruppen wurden ausgetauscht.

Nach der Begrüßung durch die Stadt-Bürgermeisterin Isabell Steinhauer-Theis und einigen einführenden Worten von Landrat Rubly präsentierten Mathias Rettermayer und Sven Lachmann vom IfR Institut für Regionalmanagement den Anwesenden den Prozess der Leitbildentwicklung und den daraus entstan­denen Entwurf – ein beeindruckendes Werk von über 200 Seiten.

Leitbildentwicklung

Viel Arbeit steckt in der Ausarbeitung – es wurden viele Daten erhoben und ausgewertet, es gab viele Gespräche und Treffen, viele Ideen und Anregungen fanden ihren Weg in das Leitbild – eben ganz so, wie es eine Leitbildentwick­lung vorsieht, mit zahlreichen unterschiedlichen Formaten und unter Einbe­ziehung der Bürgerinnen und Bürger. So konnte man sich beispielsweise beim Ortsbürgermeistertreffen in Becherbach, dem Handwerkergipfel in Alsenz oder den Marktplatzsprechstunden in den Prozess der Leitbildentwicklung einbringen.

Warum ein Leitbild für die Alte Welt? Nach dem gelungenen Start und den ersten Erfolgen der Initiative, wurde schnell klar, dass ein solcher Prozess einen langen Atem braucht. Hilfreich ist dabei in jedem Fall ein klares Bild über

ge­meinsame Bedürfnisse und Ziele sowie eine gute Kenntnis der besonderen Merkmale und Chancen der Region. Dabei geht es z. B. um Fragen wie: Was genau macht die Region lebenswert? Welche Werte verkörpert sie? Welche Besonderheiten gibt es? Und: Was können wir dafür tun, dass viele unserer typisch ländlichen Merkmale (wieder) besser wertgeschätzt werden?

Ins Leben gerufen wurde die Alte-Welt-Initiative von der „5K“-Runde - den Landräten der Landkreise rund um die Alte Welt und dem Dekan des Dekanats an Alsenz und Lauter. „Herzstück“ und Motor der Alte-Welt-Initiative sind die Arbeitsgruppen, die ihren Fokus mit Blick auf die regionalen Besonderheiten auf unterschiedliche Berei­che wie Mobilität, Wirtschaft, Umwelt, Tourismus, Fördermittel, Ortsentwicklung und Jugend- und Seniorenarbeit richten. 

Das Leitbild zeigt die Struktur der Alte-Welt-Initiative auf und soll die strategi­sche Grundlage für die weitere Arbeit bilden. Als herausragendes Ziel gilt die Prämisse „die Kooperation leben“ – ein Ziel, das bei diesem interkommunalen Projekt von Anfang an eine ganz besondere Rolle spielte. Nun gilt es, die nächsten Schritte zu gehen, die Strukturen zu optimieren, die Initiative weiter zu entwickeln und mit Leben zu füllen.

Letzte Aktualisierungen und Ergänzungen sollen bis Mitte Oktober eingebracht werden, im November soll die End-Fassung des Leitbildes für die Alte Welt dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Ideenschmiede Alte Welt

Ein Projekt, das bereits aus der Alte-Welt-Initiative hervorgegangen ist, ist die Ideenschmiede Alte Welt. Seit Juli im Einsatz, haben die Dorfraumentwickler unter der Federführung der evangelischen Kirche ihre „Zentrale“ in Reipolts­kirchen. Ingo Schenk, Referent für Grundsatzfragen beim evangelischen Landesjugendpfarramt, stellte den Anwesenden die bisherige Arbeit und die Mitarbeiter der Ideenschmiede vor.  Ziel des Modellprojekts, das von der Bundesstiftung „Demokratie leben!“ gefördert wird, ist es, die Jugendlichen für ihr Dorf zu begeistern und stärker in Entscheidungsprozesse zu integrieren.

In den Sommerferien startete das Team seine „Reise durch die Alte Welt“. Ihr Ziel, die Region und die Menschen kennenzulernen und sich selbst und das Projekt vorzustellen, erreichten sie mit dieser Aktion – innerhalb von fünf Wochen nahmen rund 500 Personen aus 13 Dörfern das Angebot des Alte-Welt-Spielewagens wahr. „Wir wurden sehr herzlich aufgenommen - quer durch alle Generationen - und konnten viele Kontakte knüpfen. Die Tour war ein guter „Türöffner“ und wir freuen uns schon auf weitere Projekte“, so das Fazit der Dorfraumentwickler. 

Bei der abschließenden Diskussionsrunde waren sich die Verantwortlichen einig, dass mit der Erstellung des Leitbilds ein Fundament geschaffen wurde, auf dem man weiter aufbauen kann. Nach den ersten Erfolgen der Alte-Welt-Initiative sei es wichtig, „am Ball zu bleiben“, transparent zu agieren, sich noch stärker zu vernetzen und auch die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen – eben „die Kooperation zu leben“.  

 

 

August 2020: Die Dorfraumentwickler - Ideenschmiede Alte Welt

Gemeinsamer Abschluss der Sommertour des „Alte-Welt-Spiele-Wagens“ im Pfälzer Feriensommer

Knapp 40 Personen, darunter die Bürgermeister*innen und Helfer*innen der Dörfer, die der Alte-Welt-Spiele-Wagen besucht hat, sind der Einladung der Dorfraumentwickler nach Reipoltskirchen gefolgt – ein tolles Signal für das Interesse an der Initiative!

Nach der Begrüßung durch Ingo Schenk, Referent für Grundsatzfragen beim evangelischen Landesjugendpfarramt und dem Reipoltskirchener Bürgermeister Ernst Eckert, erzählten die Organisatoren Anette Sahoraj und Judith Bernhard die Geschichte ihrer „Reise durch die Alte Welt“. Besonders beeindruckt waren sie davon, wie herzlich sie in den Dörfern aufgenommen worden sind und wie viele Helfer*innen tatkräftig mit angepackt haben. „Wir hatten mit wenigen Spielen gemeinsam viel Spaß“, so das Fazit der beiden. Insgesamt haben sich rund  500 Personen an den Aktionen beteiligt, in allen Dörfern haben sie eine aktive Dorfgemeinschaft erlebt und -  gegenüber allen Vorhersagen zur Demographie und „sterbender Dörfer“ – haben eine Menge junger Familien teilgenommen!

Das Ziel, die Alte Welt und die Menschen kennenzulernen sowie sich selbst und das Projekt  vorzustellen, sei erreicht. Voller Lob war in der Interviewrunde die Rückmeldung der Anwesenden für die Aktion im Sommer. Es gab lediglich zwei kleine Kritikpunkte: der Alte-Welt-Spiele-Wagen müsse länger in einem Dorf gastieren und es müssten alle Generationen angesprochen werden. „Beides nehmen wir gerne auf, da es genau in unserer Konzept passt“, so Ingo Schenk.

Denn nun starten die weiteren Planungen für die „Dorfraum-Entwickler*innen“. „Gestern konnte die dritte Stelle besetzt werden und die `Revitalisierung der Alten-Welt` und somit des ländlichen Raums mit den Jugendlichen kann bald starten”, freute sich der Grundsatzreferent. Ziel des Modellprojekts, das von der Bundesstiftung „Demokratie leben!“ gefördert wird, ist u.a. die Jugendlichen für ihr Dorf zu begeistern und stärker in Entscheidungsprozesse zu integrieren.

Rudi Zapp, einer der Mitinitiatoren der Alte Welt-Initiative, berichtete, dass bereits vielfältige Maßnahmen gestartet und viele weitere in Vorbereitung seien -  von der Durchführung von Alte-Welt-Touren über die Akquirierung von Fördergeldern bis hin zur Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes, um nur einige Punkte zu nennen. Er betonte, wie wichtig es sei, die Initiative der Kirche und der Landräte zu unterstützen, da die momentane gesellschaftliche Entwicklung eine Stärkung des ländlichen Raums geradezu herausfordere.

Pfarrer Sebastian Best ergänzte, dass aus seiner Sicht Bündnisse von Kirche, Politik und Zivilgesellschaft zukünftig noch stärker geschlossen werden müssen, zum Wohle der Menschen in der Alten Welt. Er fühle sich nicht nur wohl in der Region, sondern wolle tatkräftig in der Initiative mitwirken.

Abschließend führte Judith durch die Ideenschmiede, stellte die Räumlichkeiten und die Bedeutung der “Ideenschmiede Alte Welt - Entwicklungszentrum ländlicher Raum“ für die Initiative vor. Bei Getränken, Brezeln und „Fläschkeesweck“ wurden dann die Gespräche vertieft und die weitere Zusammenarbeit beraten.

Die Dorfraumentwickler bedankten sich Danke an alle für die tolle Zeit in den Dörfern - Wir kommen mit den Dorfraum-Entwickler*innen wieder!


 

August 2020: Sprechstunde "Alte Welt" vor Ort

Landrat Rubly hatte eingeladen – zu einer Bürgersprechstunde auf den Wochenmarkt in Wolfstein.

Thema war die "Alte Welt", gefragt waren die Bürgerinnen und Bürger, also diejenigen, die in der Region leben, die ihre Stärken und Schwächen kennen und sich an der Entwicklung eines Leitbildes und an der Weiterentwicklung  beteiligen wollen.

Rund 30 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit  Landrat Rubly, um Ideen und Anregungen, aber auch Kritik und Sorgen loszuwerden. Themen waren u.a. die Breitband- und Mobilfunkversorgung,  die Infrastruktur der Region, Straßen und ÖPNV und die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum. Es gab auch konkrete Vorschläge zur touristischen Belebung (man könnte einen See anlegen) oder zur Wiederbelebung alter Traditionen.

Vor gut zwei Jahren wurde die Alte Welt-Initiative ins Leben gerufen – die Landkreise Kusel, Kaiserlautern, Bad Kreuznach, der Donnersbergkreis und die evangelische Kirche haben sich zusammengetan, um in der Region um Alsenz und Lauter, eben der sog. „Alten Welt“ etwas zu bewegen. Um die ländliche Region zu stärken, Projekte und Entwicklungen anzustoßen  und, ganz wichtig, auch das Selbstverständnis und die Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger  für ihre Heimat zu fördern.

Und es hat sich auch schon einiges getan: etliche Projekte sind bereits angelaufen und Fördergelder konnten akquiriert werden. Als nächstes steht nun die Leitbildentwicklung an – denn es ist auf jeden Fall hilfreich, ein klares Bild über gemeinsame Ziele und Bedürfnisse sowie eine gute Kenntnis der besonderen Merkmale und Chancen der Region zu haben.

Das Ziel, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, Ideen für die „Alte Welt“ zu sammeln und Werbung für die Alte Welt-Initiative zu machen, hat Landrat Rubly mit seiner Sprechstunde vor Ort auf jeden Fall erreicht.

Darüber hinaus können Sie jederzeit weitere Beiträge und Ideen einbringen. Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie auf www.alte-welt.com


 

August 2020 "Sprechstunde Alte Welt" vor Ort am 22.08.2020 in Niederkirchen

Landrat Ralf Lessmeister, Dekan Matthias Schwarz, Verbandsbürgermeister Harald Westrich und Ortsbürgermeister Wolfgang Pfleger laden die Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer "Sprechstunde" vor Ort ein. Thema ist die Vorstellung der Alte Welt-Initiative der Landkreise Bad Kreuznach, Kusel, Kaiserslautern, des Donnersbergkreises und der evangelischen Kirche. Alle Interessierten haben hierbei die Gelegenheit, ihre Gedanken über unsere ländliche Region in die Leitbildentwicklung einzubringen. Ganz egal ob Sie Ihren Ort als "Alte Welt" oder eher "Rund um die Alte Welt" einordnen.

Wann:                        22.08.2020
Uhrzeit:                     10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Ort:                             Niederkirchen, vor der Filiale der Kreissparkasse

Warum ein Leitbild für die Alte Welt? So groß die Freude unter den Beteiligten ist, dass die Initiative gestartet ist und schon erste Erfolge erzielte, so sehr ist doch allen klar, dass ein solcher Prozess einen langen Atem braucht. Hilfreich ist dabei in jedem Fall ein klares Bild über gemeinsame Bedürfnisse und Ziele sowie eine gute Kenntnis der besonderen Merkmale und Chancen der Region.

Dabei geht es z. B. um Fragen wie: Was genau macht die Region lebenswert? Welche Werte verkörpert sie? Welche Besonderheiten gibt es? Und: Was können wir dafür tun, dass viele unserer typisch ländlichen Merkmale (wieder) besser wertgeschätzt werden? Landrat Leßmeister freut sich mit den beteiligten Bürgermeistern und den Kirchenvertretern sehr darauf, über diese und weitere Fragen mit interessierten Bürgerinnen und Bürger in Austausch zu kommen. Die Ergebnisse aus den Gesprächen fließen direkt in die Leitbildentwicklung ein.

Darüber hinaus können alle Bürgerinnen und Bürger gerne auch jetzt schon individuell ihre Beiträge und Ideen einbringen. Kontaktdaten und weitere Informationen auf www.alte-welt.com.


 

August 2020: Workshop "Alte Welt" im Landkreis Bad Kreuznach

Das vergangene Jahr endete für die „Alte-Welt-Initiative“ mit einer sehr guten Nachricht. Im 5G-Innovationswettbewerb des Bundes schaffte es die Initiative mit ihrer Projektidee „Dezentrale Gesundheitsversorgung in der Alten Welt“ eine erste Projektförderung zu erhalten. Bis zu 100.000 Euro fließen in die Ausarbeitung der entwickelten Projektidee, den künftigen Mobilfunk-Standard 5G im ländlichen Raum für die medizinische Versorgung einzusetzen. „Die Mittel werden dazu genutzt, die grob skizzierte Idee weiter auszuarbeiten und zu konkretisieren, um damit in der zweiten Phase des Wettbewerbs, in der es um die Ausbauförderung geht, zu punkten“, erklärt Landrätin Bettina Dickes.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.


 

Juli 2020: "Sprechstunde Alte Welt" vor Ort - am 18. August in Wolfstein

Landrat Otto Rubly lädt die Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer "Sprechstunde" vor Ort am Dienstag, den 18.08.2020 um 09:00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Wolfstein ein. Thema ist die Vorstellung der Alte Welt-Initiative der Landkreise Kusel, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, des Donnersbergkreises und der evangelischen Kirche. Alle Interessierten haben hierbei die Gelegenheit, ihre Gedanken über unsere ländliche Region in die Leitbildentwicklung einzubringen. Ganz egal ob Sie Ihren Ort als "Alte Welt" oder eher "Rund um die Alte Welt" einordnen.

Warum ein Leitbild für die Alte Welt? So groß die Freude unter den Beteiligten ist, dass die Initiative gestartet ist und schon erste Erfolge erzielte, so sehr ist doch allen klar, dass ein solcher Prozess einen langen Atem braucht. Hilfreich ist dabei in jedem Fall ein klares Bild über gemeinsame Bedürfnisse und Ziele sowie eine gute Kenntnis der besonderen Merkmale und Chancen der Region.

Dabei geht es z. B. um Fragen wie: Was genau macht die Region lebenswert? Welche Werte verkörpert sie? Welche Besonderheiten gibt es? Und: Was können wir dafür tun, dass viele unserer typisch ländlichen Merkmale (wieder) besser wertgeschätzt werden? Landrat Rubly freut sich darauf, über diese und weitere Fragen mit interessierten Bürgerinnen und Bürger in Austausch zu kommen. Die Ergebnisse aus den Gesprächen fließen direkt in die Leitbildentwicklung ein.

Darüber hinaus können alle Bürgerinnen und Bürger gerne auch jetzt schon individuell ihre Beiträge und Ideen einbringen. Kontaktdaten und weitere Informationen auf www.alte-welt.com


 

Juli 2020: Regionalinitiative „Alte Welt im Aufbruch“ - Gemeinsamer Workshop der Arbeitsgruppen


Anfang Juli trafen sich alle Akteure der Arbeitsgemeinschaften in der evangelischen Kirche in Otterbach.

Im Herbst 2018 startete die Regionalinitiative „Alte Welt im Aufbruch“. Mit vereinten Kräften wollen die benachbarten Landkreise Kaiserslautern, Kusel, Donnersbergkreis und Bad Kreuznach  gemeinsam mit der Evangelischen Kirche die Region „Alte Welt“ stärken und neue und ambitionierte Perspektiven eröffnen. Im Rahmen eines LEADER-Projektes konnte das Institut für Regionalmanagement mit der Leitbildentwicklung Alte Welt beauftragt werden, während sich Arbeitsgruppen inhaltlich und fachlich unterschiedlichsten Themen widmen, die in den Leitbildprozess miteinfließen.

Am 2. Juli fand in Otterberg ein gemeinsamer Workshop aller Arbeitskreise statt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der erste Entwurf der Leitbildentwicklung vorgestellt. Jeder Landkreis hat einen Koordinator beauftragt, der die jeweiligen Ergebnisse zusammenträgt.  Die Arbeitsgruppen zu den fachspezifischen Themen werden von jeweiligen Mitarbeitern aus den Kreisverwaltungen, bzw. der Kirche, federführend geleitet.

So steht etwa die Arbeitsgruppe „Bauliche Innenentwicklung“ im Dialog mit den Ortsbürgermeistern und hat bereits ein mit LEADER-Mitteln gefördertes Regionalforum „Innenentwicklung - geht uns alle an“ durchgeführt und ein Kompendium zur baulichen Innenentwicklung erstellt. Die AG „Fördermittel“ kümmert sich um den Durchblick im Förderdschungel und um die Breitbandversorgung. Hier sollen professionelle Strukturlotsen (1 Strukturlotse je Landkreis)unterstützend zum Einsatz kommen. Die AG „Gesundheit“ hat sich mit einer Bestandsaufnahme der hausärztlichen Versorgung beschäftigt und konnte mit dem Konzept „5G-Technologie bei dezentraler Gesundheitsversorgung der Alten Welt“ beim Innovationswettbewerb des Bundes punkten. Die AG „Handwerkerland“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Handwerk in den Fokus zu rücken und die Chancen und Potentiale für die Entwicklung neuer Dienstleistungen zu erschließen. Immobilien zu verhältnismäßig günstigen Konditionen sollen gerade junge Fachkräfte binden. Hier sollen auch Bundesprogramme zum Einsatz kommen. Bei den Themen „Kinder-und Jugendarbeit, Demografie, soziale Entwicklung, Seniorenarbeit“ hat die evangelische Kirche die Federführung. Hier konnte bereits eine geförderte Vollzeitstelle eingerichtet werden, die sich mit dem Thema Dorf – Leben beschäftigt, das Projekt Dorfspielwagen ist umgesetzt und die Bewerbung um das Förderprogramm „Demokratie leben“ war erfolgreich. Die AG“ Kultur“ beschäftigt sich mit einer Bestandsanalyse kultureller Potentiale und möchte Synergien schaffen, um kulturelle Angebote breiter zu vermarkten. Auch die AG „Tourismus“ möchte Potentiale zusammenführen, um die Alte Welt touristisch attraktiver zu machen. Um die Mobilität im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs und der E-Mobilität kümmert sich eine AG, um ergänzende Angebote zu entwickeln. Die AG „Versorgung“ hat sich die Themen Bestandsicherung und Wertschätzung der Anbieter vor Ort zur Aufgabe gemacht.

Aufgabe wird es nun sein, die Arbeitsgruppen für ein größeres Spektrum zu öffnen, untereinander Synergien zu schaffen und Formate für die Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Vor allem aber war man sich einig, dass die Ortsgemeinden der Alten Welt stärker in den Entwicklungsprozess eingebunden werden sollen.

Die Ergebnisse und Ansätze sind auch Bestandteil der Leitbildentwicklung, die neuen Aspekte und Ergebnisse des gemeinsamen Workshops werden nun in den zweiten Entwurf des Leitbildes einfließen.


 

Juni 2020: Offene Gärten am 28. Juni

Foto: Timo Volz
Foto: Timo Volz
Offene Gartentüren 7. Juni:
Jessis Gartenscheune, Merzweiler

Offene Gartentüren vom Rotenfels über die Alte Welt bis zum Donnersberg

Schon seit einigen Jahren locken die „Offenen Gartentüren “ Gartenfreunde aus der Region, aber auch aus der Ferne, in unsere Heimat.

Seit dem 27. Mai sind Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen im Freien mit den bekannten Auflagen, wie dem Tragen von Mund- und Nasenschutz, der Einhaltung der Abstandregelung und der Angabe der Wohnadresse möglich. Leider kann aufgrund der bestehenden Auflagen, entgegen der Ankündigung im Flyer zu den "Offenen Gartentüren" nur ein kleiner Teil der Gärten öffnen die auch die notwendigen Voraussetzungen haben.

Kleine Paradiese für jeden aus Blumen, Stauden und Sträuchern - am 28. Juni ab 11 Uhr werden die Gärten für Besucher geöffnet sein.

Offene Gartentüren sind in der VG Nordpfälzer Land in Dörrmoschel, Niedermoschel an der Appel und Schönborn (23.8.). In der Verbandsgemeinde Nahe - Glan, hier in Bad Sobernheim, Hundsbach, Meisenheim, Schweinschied und Staudernheim.  In der Verbandsgemeinde Lauterecken – Wolfstein in den Orten Reipoltskirchen, und Nußbach. Weitere Gärten in der Verbandsgemeinde Otterbach – Otterberg sind in Niederkirchen – Morbach und Katzweiler sowie in Falkenstein.

Genaue Informationen zu den Öffnungen der Gärten erhalten Sie in den jeweiligen Verbandsgemeinden und unter den Kontaktadressen.

Fotoshooting
Im Rahmen der Initiative „Alte Welt“ wurden bereits 2 professionelle Fotoshootings durchgeführt. Bilder der Profifotografen Timo Volz und Moritz Ellenbürger stehen ab sofort zur Verfügung.
Sie zeigen einen schönen Querschnitt durch die abwechslungsreiche Landschaft in der Alten Welt. Die Besonderheiten und Eigenheiten dieser ganz speziellen Region, landschaftlich eine hügelige aussichtsreiche Ecke und menschlich ein besonderer Schlag. Die Alte Welt steht für Ruhe und Gelassenheit, eine Auszeit und ein Auftanken ist hier abseits der Massenströmungen möglich. Nicht das Große, das beeindruckend Auffällige, sondern die Kleinen im Verborgenen zu entdeckenden Schönheiten der Natur sind es, die es hier zu entdecken gilt. Langsamkeit und Achtsamkeit stehen für ein Hiersein, ein sich Wohlfühlen durch die Bewegung in der Natur. Dies sollen auch die Bilder der beiden Fotografen verdeutlichen, mehr sind auf der Seite www.alte-welt.com zu sehen.

 

Die Arbeitsgemeinschaften

In den AG’s zeigen sich auch die verschiedenen Handlungsfelder der Initiative Alte Welt in denen besondere Entwicklung gewünscht, gefordert und notwendig sind:

  • Bauliche Innenentwicklung
  • Demografie, Jugend- und Seniorenarbeit
  • Fördermittel
  • Gesundheit
  • Handwerkerland
  • Kommunikation
  • Kultur, Bildung
  • Mobilität, E-Mobilität
  • Tourismus
  • Versorgung

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Informationen und insbesondere die Beteiligung der Bürger noch nicht bzw. nur im eingeschränkten Rahmen erfolgen. Dazu wird jedoch am 25:08.2020 um 18.30 Uhr in einem Bürgergespräch die Gelegenheit geboten.

Den Flyer "Offene Gartentüren" mit allen Informationen finden Sie hier. Es wird empfohlen, sich vorab beim jeweiligen Veranstalter zu informieren, ob das Event stattfindet.


 

Mai 2020: LOGO und INTERPRETATIONEN

 

Die Initiative „Alte Welt“ ist jetzt auch grafisch sofort erkennbar, durch ein Logo, das die Region repräsentiert.

  • Kusel/ VG Lauterecken-Wolfstein: Wasserburg Reipoltskirchen
  • Donnersberg/ VG Nordpfälzer Land: weite hügelige Landschaft und das Museum für Zeit
  • Bad Kreuznach/ VG Nahe-Glan: Fluss + Ortschaft
  • Kaiserslautern/ VG Otterbach-Otterberg: Abteikirche
  • Ev. Landeskirche: Kreuz

 

Interpretation:
Die „Alte Welt“ präsentiert sich - wenn auch auf kleinstem Raum - in einer großen Vielfalt.

Angefangen mit dem hügeligen Landschaftsbild, diversifiziert sich die Region bei genauerer Betrachtung. Eine Abwechslung in Landschaft und Architektur, eine Wiedererkennung der einzelnen Regionen, aber auch das Zusammenwachsen bilden die grundlegende Struktur dieser „Alten Welt“. Ale diese Aspekte sollten sich hier vereinen und auch die Menschen der Region sollen sich mit dieser Vielfältigkeit identifizieren. Das Logo soll so den Menschen gerecht werden, die sich hier wiederfinden können, und zudem Interessierten den Zusammenhalt trotz aller Unterschiede dokumentieren.

Strukturlotse:
Angedacht ist die Installation von Strukturlotsen, die in erster Linie Kommunen und Vereine beraten sollen. Bei einem 5-köpfigen Kompetenzteam wäre eine Aufgabenteilung denkbar, bei der die einzelnen Lotsen fachliche Schwerpunkte übernehmen und sich so inhaltlich ergänzen. Räumlich sollte eine regelmäßige Präsenz in der Ideenschmiede Reipoltskirchen gewährleistet sein. Eine sozialwissenschaftliche Projektbegleitung wäre wünschenswert. Der Förderantrag wird federführend vom Landkreistag gestellt. Organisatorisch sollen die Lotsen bei den vier Kreisverwaltungen und dem Landkreistag angedockt werden. Alles vorbehaltlich einer Bewilligung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Leitbildentwicklung:
Wegen der Corona-Verzögerungen ist eine Aktualisierung des Zeitplans notwendig. Das beauftragte Institut IfR legt bis Mitte Mai einen erster Entwurf vor.
Die Einbindung der Bevölkerung soll nach den Sommerferien erfolgen.

Anregungen für die weitere Leitbildentwicklung:

  • Aus der Corona-Krise Stärken des ländlichen Raums ableiten.
  • „Top 10“ der besten Beispiele bürgerschaftlichen Krisen-Engagements

Zusammenstellung und Pressearbeit erfolgt durch die Ideenschmiede Reipoltskirchen in Kooperation mit den Koordinatoren.

Ideenschmiede Reipoltskirchen
Judith Bernhard (abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit) ist Ansprechpartnerin der Evangelischen Jugend Pfalz in der Ideenschmiede.
In der Einarbeitungsphase wird sie die Arbeit des Dorfspielwagens begleiten.

5G Gesundheitsversorgung
Das vom Bund im 5G-Innovationswettbewerb geförderte Projekt „Dezentrale Gesundheitsversorgung der Alten Welt“ ist gestartet.
Die MICUS Strategieberatung Düsseldorf hat bereits mit der Bestandsaufnahme begonnen.
Alle Akteure rund um die Alte Welt, die hierzu einen Beitrag leisten können, wurden um Unterstützung gebeten.

 

Termine:

Bürgerabend

ALT      19.03. - 18.30 Uhr ( Ransweiler-Neubau) - entfallen
NEU     25.08. - 18.30 Uhr ( Veranstaltungsort noch offen)

 

Aktuelle Informationen zu diesem Projekt finden Sie auch unter www.alte-welt.com 

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