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Treff für Frauen aller Nationen Kusel - Integrieren statt ignorieren

Termin: jeden Donnerstag von 09.00 bis 11.00 Uhr

Ort: Katharina-von-Bora-Haus, Marktplatz, Kusel

 

Der Treff ist überparteilich und überkonfessionell und hat das Ziel, ausländischen Frauen die Integration in ihre neue Heimat zu erleichtern.

Die Teilnehmerinnen treffen sich im multikulturellen Treffpunkt, um u.a. über berufliche Chancen, Familie und Gesundheit zu reden. Neben der Unterstützung bei allen Anforderungen des Alltags, sind auch Sprachförderung, Arbeitsmarkt, berufliche Qualifikation sowie die gesellschaftliche und politische Partizipation von Migrantinnen wichtige Themen des offenen Treffs.

Es werden Beratungseinrichtungen besucht und verschiedene Einzelaktionen durchgeführt. Zusammen mit den Teilnahmerinnen nehmen wir am kulturellen Angebot in der Region teil und organisieren Ausflüge in die nähere Umgebung.

Die Gruppe wird auch selbst initiativ: Wir beteiligen uns am Forum „Orte der Vielfalt“, eine Initiative für Vielfalt, Toleranz und Demokratie und verfassten und verlegten das Büchlein "Miteinander leben in Kusel". Wir beteiligen uns an Kirchenfesten und laden auch selbst zu Veranstaltungen ein, z.B. haben wir die Fotoausstellung "Frauen und Krieg" organisiert.

 

Initiatorinnen:

Bettina Hafner
Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Kusel
Trierer Str. 49-51
66869 Kusel
Tel: 06381/424-168
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail: Bettina.Hafner@remove-this.kv-kus.de


Ingrid Nitsch-Schulz
66869 Kusel
Tel: 06381/425821
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail: ingrid.nitsch-schulz@remove-this.myquix.de

"Wenn Du selbst Hilfe erfahren hast, dann helfe auch anderen" - Masserat Botfargh mit Landesverdienstmedaille ausgezeichnet

Foto: Rheinfpalz-Westricher Rundschau vom 25.08.2015

"Wenn Du selbst Hilfe erfahren hast, dann helfe auch anderen", mit diesen Worten bedankte sich die Kuselerin und Teilnehmerin des Treffs für Frauen aller Nationen, Masserat Botfargh für die Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz.

Die höchste Landesauszeichnung wurde ihr von  Integrationsministerin Irene Alt überreicht. Ministerin Alt würdigte das vorbildliche Engagement Masserat Botfarghs in den Bereichen der interkulturellen Verständigung sowie der Frauenförderung.

Die gebürtige Iranerin steht als Dolmetscherin zur Verfügung und unterstützt Migrantinnen und Migranten bei Behördengängen und Arztbesuchen sowie bei allen Fragen zur Bewältigung des Lebensalltages.

Die Organisatorinnen des Frauentreffs, Bettina Hafner und Ingrid Nitsch-Schulz, zählten auch zu den Gästen, die Masserath Botfargh gerne bei der Preisverleihung im Integrationsministerin an ihrer Seite haben wollte. "Ihr habt so viel für mich getan und seid immer für mich da gewesen, vor allem in der ersten Zeit". 

Leitet Herunterladen der Datei einHier finden Sie den Artikel zur Preisverleihung aus der "Rheinpfalz - Westricher Rundschau" vom 25.08.2015.

Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!

Bildungspolitische Fahrt nach Berlin

Vom 17.08. bis 20.08.2015 konnte der Treff für Frauen aller Nationen an einer bildungspolitischen Fahrt nach Berlin teilnehmen. Die Gruppe wurde von MdB Tabea Rößner, Bündnis 90/DIE GRÜNEN eingeladen.


Es bestand Gelegenheit zum Besuch

  • des Bundestages,
  • des Denkmals für die ermordeten Juden Europas,
  • der Holocaust-Gedenkstätte,
  • der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“,
  • des ehem. Atombunkers und der Ausstellung „The Story of Berlin“,
  • Informationsgespräch im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • und Führung durch die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam uvm.

Eine Stadtrundfahrt durch Berlin durfte natürlich auch nicht fehlen.

 

 

Tag der Lohngleichheit 2015 - Treff für Frauen aller Nationen zu Gast am Wochenmarkt-Stand

Die Teilnehmerinnen des Treffs für Frauen aller Nationen Kusel informierten sich am Stand der Gleichstellungsbeauftragten zum Tag der Lohngleichheit auf dem Wochenmarkt Kusel über die aktuelle Lohnlücke und Altersarmut von Frauen.

Der diesjährige Tag der Lohngleichheit, bundesweit „Equal Pay Day“ genannt, ist auf Freitag, 20. März 2015 gefallen. Der Termin markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen. Deutschland weit finden Aktionen statt, die auf den Entgeltunterschied von 22 Prozent zwischen Frauen und Männern aufmerksam machen wollen.

So auch auf dem Wochenmarkt in Kusel, wo am 20. März 2015, von 08.30 bis 10.00 Uhr die Gleichstellungsbeauftragte Bettina Hafner an einem Informationsstand ein „4-Gänge-Menü für zukünftige Rentnerinnen“ angeboten und über die Themen „Von der Lohnlücke zur Rentenlücke“ und „Altersarmut“ informiert hat. „Die Lohnlücke von derzeit 22 Prozent weitet sich zu einer Rentenlücke von 58 Prozent für Frauen aus. Frauen bekommen im Durchschnitt also deutlich geringere Renten als Männer, vielfach sind diese nicht existenzsichernd“, so Bettina Hafner.

Multi-Kulti-Komödie begeistert auch Frauentreff

Auch die Teilnehmerinnen des Treffs für Frauen aller Nationen Kusel waren von der Multi-Kulti-Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter" zum Auftakt des Frauenkinos am Internationalen Frauentag 2015 begeistert.

Ihre vier Töchter mit vier Immigranten unterschiedlicher Herkunft zu verheiraten, ist für das traditionsbewusste französische Ehepaar Claude und Marie eine harte Prüfung. Die Zuschauerinnen und Zuschauer im ausverkauften Kuseler Kino waren am Mittwochabend begeistert von der Völkerverständigungskomödie um eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne. Zum Film gab es einen Sektempfang der Gleichstellungsstelle.

„Monsieur Claude und seine Töchter“ war ein idealer Gute-Laune-Film mit provokant witziger Geschichte zum Neustart des Frauenkinos anlässlich des Internationalen Frauentages“, so Bettina Hafner.

27.11.2014 - MdL Hartenfels zu Besuch beim Treff für Frauen aller Nationen

 

MdL Andreas Hartenfels hat am 27.11.2014 den Treff für Frauen aller Nationen besucht.

Neben einem allgemeinen Informationsaustausch stand die Diskussion mit Herrn MdL Hartenfels zu verschiedenen Punkten wie die Suche nach einer Arbeitsstelle, die konkrete Hilfe und Unterstützung für eine Therapie einer behinderten Tochter einer Teilnehmerin, bis zur künftigen Nutzung der Bundeswehrkaserne im Vordergrund.

Ausgezeichnet

Frauentreff erhält Preis im Rahmen des Berta-Steinbrenner-Fonds

Der seit mehr als 11 Jahren bestehende Treff für Frauen aller Nationen Kusel wurde im Rahmen einer Feier zum 20-jährigen Jubiläum des Berta-Steinbrenner-Fonds mit einem Preis geehrt. Am 09. Juli nahmen die Initiatorinnen des Treffs, Bettina Hafner, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und Ingrid Nitsch-Schulz die Auszeichnung, die mit 500 EUR dotiert war, im Casimirschloss in Kaiserslautern entgegen.

Bettina Hafner und Ingrid Nitsch-Schulz stellten die mehr als 11-jährige Arbeit des Treffs vor und gaben einen Überblick über die Aktivitäten der Gruppe. Begleitet wurden sie von den Teilnehmerinnen der Gruppe sowie Dekan Ralf Lehr und dem Vorsitzenden des Presbyteriums, Christian von Steinaecker.

Zielsetzung des Berta-Steinbrenner-Fonds ist, die finanzielle Selbstständigkeit von Frauen zu fördern und verschuldeten Frauen einen finanziellen Neuanfang auf eigenen Füßen zu ermöglichen. Er wird als Arbeitsgemeinschaft der Ev. Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, Fachbereich Frauen und dem Diakonischen Werk geführt. Beider Feier zum 20-jährigen Jubiläum wurden Projekte, die Frauen unterstützen, ausgezeichnet.

Die junge Demokratie Deutschlands kennengelernt

Treff für Frauen aller Nationen Kusel besucht Haus der Geschichte in Bonn

Unter dem Motto „Integrieren statt Ignorieren“ treffen sich Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen um sich auszutauschen, Neues kennen und die Sprache besser verstehen zu lernen. Unterstützung bei den Anforderungen des Alltags, Sprachförderung, Arbeitsmarkt sowie gesellschaftliche und politische Teilhabe sind die großen Themen der Initiative zur Integration von ausländischen Mitbürgerinnen.

Mit einem Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn sowie der Besichtigung der Dauerausstellung, die die jüngste Vergangenheit Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart präsentiert, konnte den Teilnehmerinnen des Treffs die Zeitgeschichte der BRD erlebnisorientiert vermittelt werden. Das Verständnis füreinander und die Kultur der neuen Heimat soll mit solchen Aktionen vermittelt werden, so Bettina Hafner, eine der Initiatorinnen des Treffs.

Die Fahrt wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz Fördern – Kompetenz stärken“ gefördert.

Seit 10 Jahren Schlüssel zur Integration

Unterstützung bei den Anforderungen des Alltags, Sprachförderung, Arbeitsmarkt sowie gesellschaftliche und politische Teilhabe sind die großen Themen der Initiative zur Integration von ausländischen Mitbürgerinnen. Unter dem Motto „Integrieren statt ignorieren“ treffen sich seit dem 01. April 2003 regelmäßig jeden Donnerstag von 09.00 bis 11.00 Uhr Frauen im Katharina von Bora-Haus um sich auszutauschen, Neues kennen und die Sprache besser verstehen zu lernen. Immer wieder miteinander über alle Dinge unseres täglichen Lebens sprechen, ist dabei eine unverzichtbar wichtige Übung, um die deutsche Sprache besser verstehen zu lernen. Das 10-jährige Bestehen des Treffs wurde bei einem Gottesdienst am Pfingstmontag, 20. Mai 2013, in der Prot. Kirche gefeiert. Ingrid Nitsch-Schulz, die sich wie Ulla Bockelmann, privat im Treff engagiert, blickte dabei auf die Entstehung und die Intention zur Einrichtung des Treffs zurück. Sie dankte dem Landkreis für die finanzielle Unterstützung des Treffs sowie der Prot. Kirchengemeinde für die Bereitstellung von Räumlichkeiten. In einem kurzen Rückblick mit den Teilnehmerinnen auf 10 Jahre Frauentreff stellte Ingrid Nitsch-Schulz fest, dass die angestrebte Integration in der zweiten Generation angekommen ist. Die Kinder der Teilnehmerinnen sind in den örtlichen Vereinen eingebunden und fühlen sich wohl. Nach ihren jeweiligen Schulabschlüsse wählen sie gute Ausbildungsberufe oder studieren, teilweise haben sie sogar bereits ihre Bachelor- oder Masterabschlüsse gemacht, arbeiten wissenschaftlich wie z.B. am Frauenhofer Institut Freiburg oder in der Entwicklung von Fahrzeugen in Stuttgart u.a.. Bettina Hafner, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, stellte die besondere Rolle von Frauen im Migrationsprozess heraus. Dabei sollte Zuwanderung als Bereicherung der Gesellschaft angesehen werden. Kulturelle Vielfalt und sprachlicher Reichtum seien ein Gewinn für unsere Region. Sie machte auch deutlich, dass Dialog und gemeinsamer Alltag mit Menschen anderer Herkunft, Religion oder Lebensauffassung nur in Respekt vor den Anderen und ihrer Besonderheiten gelingen kann. Das erfordere von den Zuwanderinnen und Zuwanderern sich aktiv am Gemeinwesen zu beteiligen und von der einheimischen Bevölkerung sich kulturell zu öffnen und Möglichkeiten der Begegnung mit Migrantinnen und Migranten zu nutzen. Dekan Lehr hatte ganz bewusst Pfingsten für diese Jubiläums-Feier vorgeschlagen. Die Jüngerinnen und Jünger wurden vom Heiligen Geist erfüllt und konnten alle Sprachen sprechen und verstehen. Daraus entwickelte sich die Gemeinschaft der christlichen Kirche und so sind auch die Frauen des Treffs ein wichtiger Teil unserer Kirchengemeinde, betonte der Dekan. Die Teilnehmerinnen des Treffs haben für die Gemeinde das Vater Unser in Persisch, Armenisch, Ukrainisch und Russisch gebetet sowie die Fürbitten vorgetragen. Geselliges, Gespräche und Gaumenfreuden bildeten den Abschluss der Feier.

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