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Laut Statistischem Bundesamt verdienen Frauen in Deutschland im Durchschnitt 21 % weniger als Männer. Bei der bereinigten Lohnlücke, also bei gleichen Berufen und Branchen und  derselben Beschäftigungsform (Vollzeit, Teilzeit), beträgt die Lohnlücke immer noch zwischen 7 und 8 %.

45 % der erwerbstätigen Frauen arbeiten in Teilzeit.  Teilzeitbeschäftigung und die Aufnahme von Minijobs werden wegen der Versorgung von Familie und Angehörigen überwiegend von Frauen wahrgenommen. Teilzeitarbeit und Minijobs führen Frauen in eine Sackgasse und in die Altersarmut. Die Lohnlücke von 21 % weitet sich zu einer Rentenlücke von Frauen von 59 % aus.

Die Lohnlücke zwischen Frauen- und Männerlöhnen ist Bestandteil der bundesweiten Kampagne "Frauenarmut" der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten. Seit 2008 wird wegen der Lohnlücke zwischen Frauen- und Männerlöhnen bereits bundesweit der Tag der Lohngerechtigkeit gefeiert. Symbol des Aktionstages sind rote Taschen, die die roten Zahlen in den Geldbeuteln der Frauen symbolisieren sollen.

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