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Herzlich Willkommen bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Kusel

Warum gibt es und was macht eine Gleichstellungsbeauftragte? Antworten auf diese Fragen, aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise sowie Hinweise zu neuen Gesetzen und Info-Material zum Bestellen und Downloaden finden Sie auf den nachfolgenden Seiten und erhalten Sie gerne im persönlichen Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailKontakt!

"Frauen
stellen die Hälfte der Weltbevölkerung,
leisten zwei Drittel der Arbeitsstunden,
erzielen ein Zehntel des Einskommens und
besitzen ein Hundertstel des Eigentums auf dieser Welt.“

(United Nations, UN, 2005)"

Trotz der in Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes verankerten Gleichberechtigung von Frauen und Männern, fehlt es in vielen Bereichen noch an der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben. So sind Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung noch immer unterrepräsentiert. Der hohe Anteil von Frauen in Teilzeitarbeit, geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und der Elternzeit führen zu unzureichender Altersversorgung und geringeren Renten. Das durchschnittliche Einkommen von Frauen mit Vollzeittätigkeit liegt nach wie vor erheblich unter dem der Männer, wie die Studie „WSI Frauendatenreport“ der Hans-Böckler-Stiftung belegt. Wobei sich die geschlechtsspezifischen Einkommensunterschiede nicht durch strukturelle Differenzen (z.B. Berufs- und Tätigkeitspositionen, Branche, Ausbildungsniveau, Alter usw.) erklären lassen, sondern allein dem Geschlecht der abhängig Beschäftigten zugeschrieben werden müssen.

Elternzeit und Erziehungsgeld sind nach wie vor immer noch Frauensache. Diese beiden Instrumente werden trotz der flexiblen und geschlechtsneutralen gesetzlichen Ausgestaltung fast ausschließlich von Frauen in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass in der Mehrheit immer noch die Mütter ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen oder einschränken und damit Einbußen in ihrer beruflichen Entwicklung riskieren. Daher entscheiden sich immer mehr Frauen bewusst gegen Kinder. Nicht, weil sie sich keine Kinder wünschen, wie die Autorin Karin Pfundt in ihrem Buch „Die Kunst in Deutschland Kinder zu haben“ feststellt, sondern weil sie glauben, sich keine Kinder leisten zu können, wenn sie gleichzeitig ein erfülltes und erfolgreiches Berufsleben wollen.

Aber die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft nicht nur Eltern – allein Erziehende ebenso wie Paare – und alle, die vielleicht einmal Kinder haben wollen. Sie beschränkt sich auch nicht auf den vergleichsweise kurzen Lebensabschnitt, solange die Kinder klein sind. So muss der viel beschäftigte Manager vielleicht irgendwann seinen alten Vater betreuen, der nicht mehr alleine zurechtkommt.

Hier sind neue Konzepte und Maßnahmen gefragt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Für Frauen bedeutet dies u.a., Kinder zu erziehen soll künftig kein Karrierehindernis mehr sein.

Es liegt also noch ein Stück Weg vor uns, dem Ziel der Chancengleichheit näher zu kommen. Dazu brauchen wir auch Ihre Unterstützung!

Bettina Hafner
Gleichstellungsbeauftragte

Kontaktadresse:
Trierer Str. 49 - 51
66869 Kusel
Telefon: 06381/424-168
Telefax: 06381/424-440
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailbettina.hafner@remove-this.kv-kus.de

Sprechstunden: nach telefonischer Vereinbarung

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