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Was gehört in welchen Sack?

Das getrennte Sammlen und Recyceln von Verpackungen lohnt sich, da Sie Platz in der Restabfalltonne sparen und Ressourcen schonen.

Im Landkreis Kusel erfolgt eine getrennte Sammlung wie folgt:

  • blauer Wertstoffsack (14-tägig): Altpapier, Kartonagen, Pappe (gebündelte oder größere Kartonagen können ohne Sack bereit gestellt werden)
  • gelber Wertstoffsack (14-tägig): Leichtverpackungen (Verpackungen aus Kunststoff und Aluminium, Konserven- und Getränkedosen, Schraubverschlüsse)
  • transparenter Wertstoffsack (4-wöchentlich): Glasverpackungen (Glasflaschen, Glaskonserven)

Wie erhalten Sie Ihre Wertstoffsäcke?

Die Wertstoffsäcke erhalten Sie im Rahmen einer Verteilaktion einmal pro Jahr nach Hause gebracht. Sollten Ihnen die verteilten Wertstoffsäcke nicht ausreichen, können im Bürgerbüro der Kreisverwaltung (Tel: 06381 / 424 - 0 ) weitere Wertstoffsäcke bestellt werden.

Die Wertstoffsäcke sind nur für die Wertstoffsammlung zu verwenden. Durch die Zweckentfremdung entstehen Mehrkosten für die Beschaffung.

Allgemeines zum Dualen System

Durch die 1991 verabschiedete Verpackungsverordnung wurde die produzierende Wirtschaft und der Handel für die Vermeidung, die Wiederverwertung und die Verwertung von Verpackungen in die Verantwortung genommen. Durch die Verordnung wird eine Rücknahmepflicht der Hersteller und Vertreiber von Verpackungen bestimmt. Die Rücknahmeverpflichtung entfällt für solche Hersteller oder Vertreiber, die sich an einem System beteiligen, das flächendeckend eine regelmäßige Abholung gebrauchter Verkaufsverpackungen beim Endverbraucher gewährleistet. Zur Schaffung eines solchen Rücknahmesystems wurde durch die Verpackungsindustrie und den Handel die Duales System Deutschland AG (DSD) gegründet.
Die Duales System Deutschland AG ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen in Form einer nicht-börsennotierten Aktiengesellschaft. Ihre Ausrichtung als Non-Profit-Unternehmen ist im Gesellschaftszweck begründet: Das Duale System erfüllt für Industrie und Handel die Verpflichtungen aus der Verpackungsverordnung von 1991 und ihrer novellierten Fassung von 1998. Als Dachorganisation für das Recycling von Verkaufsverpackungen besitzt oder betreibt das Unternehmen selbst keine Sortier- oder Verwertungsanlagen, sondern organisiert die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungen nach den Vorgaben der Verpackungsverordnung mit der Unterstützung von 416 Entsorgungspartnern in der Bundesrepublik Deutschland.
Unternehmenszweck ist die Vermeidung und Verwertung von Verkaufsverpackungen.
Beim Aufbau des Dualen Systems zwischen 1991 und 1993 stand das Unternehmen vor der Aufgabe, das neue System an eventuell schon vorhandene kommunale Sammelsysteme anzupassen. Auch dies war eine Forderung der Verpackungsverordnung. So ist erklärbar, warum es eine Vielzahl verschiedener Sammelsysteme in Deutschland gibt.

  • Für gebrauchte Glasverpackungen hat sich weitgehend die farblich getrennte Containersammlung ("Bringsystem") etabliert.
  • Für Papier/Pappe/Karton existieren Hol- und Bringsysteme, also sowohl Papiercontainer am Straßenrand als auch Bündelsammlungen oder die Blaue Tonne. Papierverpackungen werden gemeinsam mit Zeitungen und Zeitschriften erfasst und über einen mit den Kommunen abgestimmten Abrechnungsmodus vom Dualen System mit finanziert.
  • Leichtverpackungen aus Kunststoffen, Verbunden, Weißblech und Aluminium werden zumeist in gelben Sammelbehältern (Säcken, Tonnen, Containern) gesammelt. In weiten Teilen Süd- und Ostdeutschlands existieren auch Recycling- bzw. Wertstoffhöfe, bei denen die gebrauchten Verpackungen abgegeben werden können.

Rechtliche Grundlagen: Verpackungsverordnung

Die gemeinsame Öffnet externen Link in neuem FensterInternetseite der Dualen Systeme findet sich hier.

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